Wohnraum · 177 geprüfte Abrechnungen · Stand Q2/2026

Mietspiegel Wiesbaden 2026: Kaltmiete und Nebenkosten aus 177 Abrechnungen

In Wiesbaden treffen 10,46 € Kaltmiete auf 4,35 € Nebenkosten je Quadratmeter im Monat. Grundlage sind 177 geprüfte Abrechnungen. Damit werden beide Hälften der Rechnung sichtbar: der Preis für die Wohnung und die laufenden Kosten ihres Betriebs.

Chris Möller, Gründer Mineko
Gründer Mineko • Experte Betriebskosten
Datenbestand:
30.06.2026
  • Über 164.878 geprüfte Abrechnungen, davon 177 aus Wiesbaden
  • Aus echten Mietverträgen und Abrechnungen, nicht aus Befragungen
  • Seit 2014 prüft und wertet Mineko Nebenkostenabrechnungen aus
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Warmmiete Wiesbaden

14,81 €/m² · Monat

Kaltmiete plus Nebenkosten, was Mieter pro Quadratmeter tatsächlich zahlen.

Betriebskosten Wiesbaden

4,35 €/m² · Monat

Median inkl. Heizung und Warmwasser. Vorjahr 3,66 €.

Warmmiete Wiesbaden

13.382 € pro Jahr

Kaltmiete plus Betriebskosten bei 75,3 m² Wohnfläche.

Betriebskosten Wiesbaden

3.931 € pro Jahr

Nur die Betriebskosten bei 75,3 m² Wohnfläche, aufs Jahr gerechnet.

Kurz: Die Nebenkosten in Wiesbaden liegen bei 4,35 € je Quadratmeter im Monat und 3.931 € im Jahr, bezogen auf 75,3 m² Wohnfläche. Das sind 529 € mehr als im Bundesschnitt. In 96 % der geprüften Abrechnungen fanden sich Fehler, der durchschnittliche Fehlerbetrag lag bei 513 €.

Gewerbemieter?

Diese Seite behandelt Wohnraum. Bei Gewerbe gilt die Betriebskostenverordnung nicht zwingend, dort entscheidet allein der Mietvertrag.

Zur Nebenkostenprüfung für Gewerbe »

Von der Kaltmiete zur tatsächlichen Warmmiete

Der offizielle Mietspiegel weist nur die Nettokaltmiete aus. Tatsächlich zahlen Mieter jedoch die Warmmiete aus Kaltmiete und Nebenkosten. Weil Mineko den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnung derselben Wohnung prüft, können wir beide Hälften zusammen ausweisen. Das ermöglicht einen einzigartigen Einblick in die tatsächlichen Wohnkosten, den sonst niemand bieten kann.

Durchschnittliche Warmmiete Wiesbaden · 75,3 m² Wohnfläche

1.115 € pro Monat

788 €Kaltmiete · 10,46 €/m²
328 €Nebenkosten · 4,35 €/m²

29 % der Warmmiete in Wiesbaden sind Nebenkosten. Auf das Jahr gerechnet: 13.380 € Warmmiete, davon 3.931 € Nebenkosten.

Altbauten prägen zentrale Viertel

Im Westend, im Rheingauviertel und rund um das Dichterviertel bestimmen Altbauten mit großen Treppenhäusern und gemeinschaftlich genutzten Flächen das Straßenbild. Dass Aufzugskosten nur in 44 % der Abrechnungen vorkommen, passt zu einem Bestand, in dem viele Häuser ohne Lift errichtet wurden. Reinigung, Hauswart und Pflege gemeinsamer Bereiche können trotzdem erheblich zur Warmmiete beitragen.

Fernwärme und zentrale Anlagen

Schornsteinfegerkosten erscheinen nur in 17 % der Abrechnungen, Heizkosten dagegen in 94 %. Das spricht für einen hohen Anteil zentral versorgter Gebäude und Fernwärme, bei denen nicht jede Wohnung über eine eigene Feuerstätte verfügt. Heizung bleibt mit 1,35 € je Quadratmeter im Monat der größte einzelne Posten.

Modernisierung verschiebt die Kosten

In Vierteln wie Biebrich oder dem Rheingauviertel treffen sanierte Häuser auf unsanierte Bestände. Neue Haustechnik kann den Verbrauch senken, zugleich entstehen laufende Kosten für Aufzüge, zentrale Warmwasseranlagen oder intensiver betreute Gemeinschaftsflächen. Warmwasser steht in 74 % der Abrechnungen und verteuerte sich um +36,7 %.

Wiesbaden entfernt sich vom Bundesschnitt

Die jährlichen Nebenkosten liegen in Wiesbaden mit 3.931 € um 529 € über dem Bundeswert von 3.402 €. Während der Bund um +4,5 % zulegte, stiegen die Kosten in Wiesbaden um +18,9 % und damit 14,4 Punkte schneller.

Abstand heute +529 €

Eine Durchschnittswohnung in Wiesbaden kostet im Jahr 529 € mehr an Nebenkosten als der bundesweite Vergleichswert. 3.931 € gegen 3.402 €.

Entwicklung im Jahr +14,4 Punkte

Wiesbaden verteuert sich schneller als der Bund.

Wiesbaden+18,9 %
Bundesschnitt+4,5 %

Das ist kein Grund zur Entspannung, sondern eine Verschiebung. Wiesbaden liegt über dem Bundesschnitt und die Nebenkosten steigen deutlich schneller als bundesweit. Wer heute eine Abrechnung pruefen laesst, holt im Schnitt 513 € zurueck, unabhaengig von der bundesweiten Entwicklung.

Wiesbaden im Städtevergleich

Das Streudiagramm ordnet die Städte nach zwei Kostenblöcken: waagerecht nach der Kaltmiete und senkrecht nach den Nebenkosten. Wiesbaden ist rot markiert. So wird sichtbar, ob die Gesamtbelastung vor allem aus der ersten oder der zweiten Miete entsteht.

Wiesbaden: Kaltmiete gegen Betriebskosten

60 Städte · Median €/m² und Monat

Mietspiegel Wiesbaden: Kaltmiete gegen Betriebskosten im Vergleich von 60 Städten Streudiagramm mit 60 deutschen Städten, Wiesbaden rot hervorgehoben. Kaltmieten von 4,91 bis 16,00 Euro, Betriebskosten nur von 3,34 bis 4,54 Euro je Quadratmeter und Monat. 3,5 4,0 4,5 6 8 10 12 14 16 Kaltmiete €/m² im Monat Betriebskosten €/m² im Monat Mietspiegel Göttingen: 8,40 € kalt, 3,89 € Nebenkosten, 50 Prüfungen Mietspiegel Zwickau: 5,49 € kalt, 3,34 € Nebenkosten, 52 Prüfungen Mietspiegel Schwerin: 7,64 € kalt, 3,38 € Nebenkosten, 53 Prüfungen Mietspiegel Heilbronn: 11,94 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 57 Prüfungen Mietspiegel Osnabrück: 9,60 € kalt, 4,25 € Nebenkosten, 58 Prüfungen Mietspiegel Lübeck: 10,45 € kalt, 4,17 € Nebenkosten, 59 Prüfungen Mietspiegel Würzburg: 11,36 € kalt, 3,47 € Nebenkosten, 61 Prüfungen Mietspiegel Leverkusen: 7,54 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 65 Prüfungen Mietspiegel Gera: 4,91 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 66 Prüfungen Mietspiegel Bergisch Gladbach: 9,07 € kalt, 4,38 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Heidelberg: 12,74 € kalt, 4,14 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Solingen: 7,74 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 72 Prüfungen Mietspiegel Hanau: 10,90 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 73 Prüfungen Mietspiegel Regensburg: 11,56 € kalt, 3,97 € Nebenkosten, 74 Prüfungen Mietspiegel Aachen: 9,27 € kalt, 4,54 € Nebenkosten, 76 Prüfungen Mietspiegel Offenbach: 11,39 € kalt, 4,31 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Herne: 6,56 € kalt, 3,96 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Kassel: 7,53 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 78 Prüfungen Mietspiegel Pforzheim: 8,34 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 80 Prüfungen Mietspiegel Freiburg: 10,40 € kalt, 3,53 € Nebenkosten, 81 Prüfungen Mietspiegel Bernau: 8,52 € kalt, 3,91 € Nebenkosten, 87 Prüfungen Mietspiegel Rostock: 9,26 € kalt, 3,75 € Nebenkosten, 90 Prüfungen Mietspiegel Darmstadt: 10,85 € kalt, 4,46 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Kiel: 7,50 € kalt, 3,65 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Oldenburg: 8,94 € kalt, 3,61 € Nebenkosten, 95 Prüfungen Mietspiegel Bochum: 7,45 € kalt, 3,50 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Oberhausen: 6,50 € kalt, 3,46 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Augsburg: 11,65 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 106 Prüfungen Mietspiegel Krefeld: 7,16 € kalt, 3,76 € Nebenkosten, 108 Prüfungen Mietspiegel Erfurt: 8,81 € kalt, 3,70 € Nebenkosten, 109 Prüfungen Mietspiegel Gelsenkirchen: 6,25 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 112 Prüfungen Mietspiegel Braunschweig: 7,68 € kalt, 3,82 € Nebenkosten, 113 Prüfungen Mietspiegel Bielefeld: 8,10 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 124 Prüfungen Mietspiegel Mönchengladbach: 7,31 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 141 Prüfungen Mietspiegel Wuppertal: 7,00 € kalt, 3,62 € Nebenkosten, 147 Prüfungen Mietspiegel Karlsruhe: 9,37 € kalt, 3,92 € Nebenkosten, 157 Prüfungen Mietspiegel Bonn: 10,41 € kalt, 4,20 € Nebenkosten, 159 Prüfungen Mietspiegel Bremen: 8,33 € kalt, 3,71 € Nebenkosten, 160 Prüfungen Mietspiegel Halle (Saale): 7,10 € kalt, 3,57 € Nebenkosten, 162 Prüfungen Mietspiegel Mannheim: 9,57 € kalt, 3,79 € Nebenkosten, 163 Prüfungen Mietspiegel Wiesbaden: 10,46 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 177 Prüfungen Mietspiegel Münster: 9,41 € kalt, 3,85 € Nebenkosten, 179 Prüfungen Mietspiegel Potsdam: 9,00 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 183 Prüfungen Mietspiegel Magdeburg: 6,78 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 197 Prüfungen Mietspiegel Hannover: 9,50 € kalt, 3,36 € Nebenkosten, 199 Prüfungen Mietspiegel Mainz: 11,95 € kalt, 4,18 € Nebenkosten, 200 Prüfungen Mietspiegel Nürnberg: 9,69 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 218 Prüfungen Mietspiegel Stuttgart: 12,89 € kalt, 3,48 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Essen: 8,04 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Chemnitz: 5,91 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 278 Prüfungen Mietspiegel Duisburg: 6,62 € kalt, 4,16 € Nebenkosten, 284 Prüfungen Mietspiegel Dortmund: 7,25 € kalt, 3,63 € Nebenkosten, 297 Prüfungen Mietspiegel Düsseldorf: 12,00 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 400 Prüfungen Mietspiegel Dresden: 8,25 € kalt, 3,66 € Nebenkosten, 499 Prüfungen Mietspiegel Köln: 11,00 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 563 Prüfungen Mietspiegel Frankfurt am Main: 14,45 € kalt, 4,24 € Nebenkosten, 595 Prüfungen Mietspiegel Hamburg: 12,27 € kalt, 3,77 € Nebenkosten, 696 Prüfungen Mietspiegel München: 16,00 € kalt, 4,15 € Nebenkosten, 853 Prüfungen Mietspiegel Leipzig: 7,32 € kalt, 3,49 € Nebenkosten, 1.214 Prüfungen Mietspiegel Berlin: 9,39 € kalt, 3,83 € Nebenkosten, 2.475 Prüfungen Berlin Leipzig München Hamburg Frankfurt am Main Köln Dresden Düsseldorf Duisburg Stuttgart Wiesbaden

Die Kaltmiete spreizt sich um den Faktor 3,3, die Betriebskosten nur um 1,4. Die Kaltmieten reichen von 4,91 € bis 16,00 €, Wiesbaden liegt mit 10,46 € im mittleren bis höheren Bereich. Die zweite Miete ist zwischen den Städten ähnlicher, die erste entscheidet stärker über das Kostenniveau.

Wer in Dortmund 7,25 € Kaltmiete und 3,63 € Nebenkosten zahlt, gibt anteilig mehr für Betriebskosten aus als jemand in Heidelberg mit 12,74 € Kaltmiete und 4,14 € Nebenkosten. In Wiesbaden liegt der Nebenkostenanteil bei 29 %.

Was der Mietspiegel für Wiesbaden zeigt

Eine durchschnittliche Wohnung mit 75,3 m² kommt auf 788 € Kaltmiete und 328 € Nebenkosten, zusammen 1.115 € Warmmiete. Die Nebenkosten machen 29 % der Warmmiete aus. Gleichzeitig sank die Kaltmiete um -4,3 %, während die Nebenkosten um +18,9 % stiegen.

Zur Einordnung: Wiesbaden liegt bei den jährlichen Nebenkosten 529 € über dem Bundesschnitt. Der Anstieg fällt um 14,4 Punkte stärker aus als bundesweit. Für Mieter verlagert sich der Kostendruck damit von der Kaltmiete auf die laufenden Betriebskosten.

Alle 16 Kostenarten in Wiesbaden im Detail

Die einzelnen Positionen zeigen, welche Leistungen die zweite Miete bestimmen und wie unterschiedlich sie sich entwickeln. Während Gartenpflege, Allgemeinstrom und Gebäudereinigung deutlich zulegten, gingen andere Kostenarten zurück.

Betriebskosten Wiesbaden nach Kostenart, Euro pro Quadratmeter und Monat sowie pro Jahr
Kostenart€/m² im Monat€ pro JahrAnteilTrend ggü. Vorjahr
Heizung§ 2 Nr. 4 BetrKV
1,35 €
1.220 €94 %
-9 %
Warmwasser§ 2 Nr. 5 BetrKV
0,74 €
670 €74 %
+36,7 %
Wasserversorgung§ 2 Nr. 2 BetrKV
0,40 €
361 €96 %
+15,9 %
Hauswart§ 2 Nr. 14 BetrKV
0,36 €
328 €83 %
+12,4 %
Versicherungen§ 2 Nr. 13 BetrKV
0,36 €
327 €96 %
+14,2 %
Gebäudereinigung§ 2 Nr. 9 BetrKV
0,29 €
260 €69 %
+39,1 %
Grundsteuer§ 2 Nr. 1 BetrKV
0,29 €
259 €96 %
-6,2 %
Entwässerung§ 2 Nr. 3 BetrKV
0,29 €
258 €99 %
+30 %
Aufzug§ 2 Nr. 7 BetrKV
0,27 €
246 €44 %
+25,3 %
Müllbeseitigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,26 €
233 €99 %
+31 %
Gartenpflege§ 2 Nr. 10 BetrKV
0,22 €
194 €69 %
+49,3 %
Allgemeinstrom§ 2 Nr. 11 BetrKV
0,16 €
145 €99 %
+47,7 %
Gemeinschaftsantenne, Kabel§ 2 Nr. 15 BetrKV
0,13 €
120 €45 %
-8,3 %
Straßenreinigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,09 €
81 €90 %
-15,1 %
Sonstige Betriebskosten§ 2 Nr. 17 BetrKV
0,07 €
66 €83 %
-63,7 %
Schornsteinfeger§ 2 Nr. 12 BetrKV
0,07 €
64 €17 %
±0,0 %

Warum sich die Spalte nicht auf 4,35 € addiert: Jede Position ist der Durchschnitt der Abrechnungen, in denen sie tatsächlich vorkommt. Der Gesamtwert von 4,35 € ist der Median über alle Abrechnungen und liegt deshalb unter der Summe der Einzelpositionen. Jahresbeträge gerechnet auf 75,3 m². Rechenweg in der Methodik »

Was günstiger geworden ist

Sonstige Betriebskosten fallen um -63,7 %, stehen aber noch in 83 % der Abrechnungen

Der stärkste Rückgang betrifft die sonstigen Betriebskosten. Trotz des Minus erscheinen sie weiterhin in 83 % der geprüften Abrechnungen und kosten im Schnitt 66 € im Jahr. Gerade diese Sammelposition verlangt eine konkrete Benennung der umgelegten Leistung.

Auch Straßenreinigung mit -15,1 %, Heizung mit -9 %, Gemeinschaftsantenne und Kabel mit -8,3 % sowie Grundsteuer mit -6,2 % gingen zurück. Alles zu sonstigen Betriebskosten »

Die wichtigsten Kostenpositionen im Detail

Warmwasser

0,74 €/m² im Monat · 670 € pro Jahr · 74 % der Abrechnungen · +36,7 %

Warmwasser kostet in Wiesbaden 0,74 € je Quadratmeter im Monat und steht in 74 % der Abrechnungen. Der Anstieg um +36,7 % macht die Position zu einem wesentlichen Treiber der zweiten Miete. Bezahlt werden die Erwärmung des Wassers sowie die anteiligen Betriebs- und Verbrauchskosten der zentralen Anlage.

Der wichtigste Prüfpunkt: Bei zentraler Warmwasserversorgung richtet sich die Verteilung nach der Heizkostenverordnung. Verbrauchswerte müssen nachvollziehbar erfasst und von den Kosten der Wasserversorgung abgegrenzt sein. Häufig entstehen Fehler durch geschätzte Verbräuche, unklare Rechenwege oder eine falsche Zuordnung von Brennstoffkosten. Alles zu Wasserkosten »

Gebäudereinigung

0,29 €/m² im Monat · 260 € pro Jahr · 69 % der Abrechnungen · +39,1 %

Die Gebäudereinigung liegt in Wiesbaden bei 0,29 € je Quadratmeter im Monat und verteuerte sich um +39,1 %. Sie erscheint in 69 % der Abrechnungen. Umgelegt werden dürfen laufende Reinigungsarbeiten an gemeinschaftlich genutzten Gebäudeteilen, nicht aber Reparaturen oder einmalige Grundreinigungen.

Häufigster Fehler: Nach der Betriebskostenverordnung sind nur regelmäßig anfallende Reinigungskosten umlagefähig. Arbeiten nach Bau- oder Sanierungsmaßnahmen sowie Instandhaltung gehören grundsätzlich nicht in diese Position. Unsere Prüfer vergleichen Leistungszeitraum, Rechnung und vereinbarten Umlageschlüssel und achten auf Überschneidungen mit Hauswartkosten. Alles zu Hausmeisterkosten »

Müllbeseitigung

0,26 €/m² im Monat · 233 € pro Jahr · 99 % der Abrechnungen · +31 %

Die Müllbeseitigung findet sich in 99 % der Wiesbadener Abrechnungen und kostet 0,26 € je Quadratmeter im Monat. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Position um +31 %. Mieter zahlen für die laufende Abfuhr und die dazugehörigen kommunalen oder privaten Entsorgungsleistungen.

Worauf unsere Prüfer achten: Müllgebühren sind nach der Betriebskostenverordnung grundsätzlich umlagefähig, wenn sie laufend entstehen und mietvertraglich vereinbart sind. Geprüft werden Gebührenbescheide, Abrechnungszeitraum und Verteilerschlüssel. Sonderkosten durch Fehlbefüllung, Entrümpelung oder die Beseitigung illegal abgestellter Gegenstände dürfen nicht ohne Weiteres auf alle Mieter verteilt werden. Alles zu Müllkosten »

Gartenpflege

0,22 €/m² im Monat · 194 € pro Jahr · 69 % der Abrechnungen · +49,3 %

Die Gartenpflege ist mit +49,3 % der stärkste Kostensteiger in Wiesbaden. Sie kostet 0,22 € je Quadratmeter im Monat und kommt in 69 % der Abrechnungen vor. Umlagefähig sind laufende Arbeiten an gemeinschaftlich nutzbaren Außenanlagen, etwa Pflege, Schnitt und Ersatz abgestorbener Pflanzen.

Der wichtigste Prüfpunkt: Die Betriebskostenverordnung erlaubt die Umlage regelmäßig anfallender Gartenpflege. Eine vollständige Neuanlage, grundlegende Umgestaltung oder Arbeiten mit Instandsetzungscharakter sind dagegen keine laufenden Betriebskosten. Prüfer achten deshalb auf Leistungsbeschreibungen, ungewöhnliche Einzelrechnungen und die tatsächliche Nutzbarkeit der Fläche für die Mieterschaft. Alles zu Gartenpflege »

Allgemeinstrom

0,16 €/m² im Monat · 145 € pro Jahr · 99 % der Abrechnungen · +47,7 %

Allgemeinstrom steht in 99 % der Wiesbadener Abrechnungen und kostet 0,16 € je Quadratmeter im Monat. Die Position stieg um +47,7 %. Sie umfasst den Strom für gemeinschaftlich genutzte Bereiche und Anlagen, nicht den individuellen Verbrauch innerhalb der Wohnung.

Häufigster Fehler: Nach der Betriebskostenverordnung kann Strom für gemeinschaftliche Beleuchtung umgelegt werden. Nicht in den Allgemeinstrom gehören Wohnungsstrom, Baustrom oder Strom für nicht umlagefähige Verwaltungs- und Reparaturarbeiten. Unsere Prüfer kontrollieren Zählerzuordnung, Rechnungszeitraum und mögliche Doppelabrechnungen innerhalb anderer Kostenarten. Alles zu Allgemeinstrom »

Fristen 2026: wie lange Sie noch Zeit haben

Zwei Fristen laufen unabhängig voneinander. Die eine bindet Ihren Vermieter, die andere Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 2 BGB

Abrechnung für 2025 muss bis 31.12.2026 da sein

Ihr Vermieter hat zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung zuzustellen. Versäumt er die Frist, kann er grundsätzlich keine Nachzahlung mehr fordern. Ein Guthaben muss er Ihnen trotzdem auszahlen.

Monate
Wochen
Tage

Noch keine Abrechnung für 2025 erhalten? Dann läuft die Zeit für Ihren Vermieter, nicht für Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB

Ist Ihre Abrechnung noch angreifbar?

Ihre Einwendungsfrist läuft zwölf Monate ab Zugang der Abrechnung, nicht ab dem Abrechnungsjahr. Eine Abrechnung für 2024, die Ihnen im Oktober 2025 zugestellt wurde, können Sie heute noch angreifen.

Abrechnungszeitraum
erhalten am
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Bitte wählen Sie den Abrechnungszeitraum und geben Sie das Zustelldatum ein.

Ist die Abrechnung formell fehlerhaft, beginnt die Frist erst mit Zugang einer korrekten Abrechnung. Maßgeblich ist der Zugang, nicht das Erstellungsdatum. Zum ausführlichen Fristenrechner »

Verhältnis zum offiziellen Mietspiegel Wiesbaden

Wir sind nicht der offizielle Mietspiegel für Wiesbaden. Diesen gibt in der Regel die zuständige Kommune heraus. Er dient der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist die maßgebliche Grundlage bei Mieterhöhungen.

Was wir zusätzlich liefern, ist der warme Teil der Rechnung. Der offizielle Mietspiegel endet bei der Nettokaltmiete. Unsere Auswertung basiert nicht auf Befragungen, sondern auf echten Unterlagen: geprüften Nebenkostenabrechnungen, Mietverträgen und Belegen. Jede Position wurde von einem Prüfer einzeln durchgerechnet.

Für Kommunen, Verwaltungen, Mietervereine und wissenschaftliche Einrichtungen stellen wir ausführliche Auswertungen bereit. Zur Zusammenarbeit » oder direkt an [email protected]

Methodik in vier Sätzen

Datenbasis: 177 Nebenkostenabrechnungen aus Wiesbaden, eingereicht von Mietern und vollständig durch Mineko-Prüfer ausgewertet. Rollierend über die letzten zwölf Monate bis 30.06.2026.

Lagemaß: Gesamtwerte als Median über alle Abrechnungen, Einzelpositionen als Mittelwert nur der Abrechnungen, in denen die Position vorkommt. Deshalb addieren sich die Positionen nicht zum Gesamtwert.

Fehlerquote: Die 96 % beziehen sich auf geprüfte Abrechnungen. Da Mieter überwiegend dann prüfen lassen, wenn sie einen Verdacht haben, ist die Stichprobe selbstselektiert. Wo wir mehr Abrechnungen je Einwohner prüfen, liegt die Quote niedriger. Der belastbare Wert liegt näher an 90 als an 96 Prozent.

Kaltmiete: Aus den eingereichten Mietverträgen, überwiegend Bestandsmieten und keine Angebotsmieten. Der Wert liegt entsprechend zwischen dem Median des offiziellen Mietspiegels und den Portalpreisen.

Vollständige Methodik und Datenqualitätskriterien »

Hinweis zur Datennutzung: Die auf dieser Seite veröffentlichten Kennzahlen dürfen unter Nennung der Quelle „Mineko Mietspiegel Wiesbaden" zitiert werden. Für Online-Veröffentlichungen bitten wir um eine Verlinkung auf diese Seite. Diagramme, weiterführende Datenauswertungen und Pressematerial stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.
mehr als nur ein Mietspiegel

Warum Mineko?

Die Mineko-Mietspiegel basieren nicht auf Schätzungen oder Angebotsmieten, sondern auf tatsächlich geprüften Betriebskostenabrechnungen. Dadurch liefern sie belastbare Einblicke in kalte und warme Nebenkosten und ergänzen bestehende Mietspiegel um reale Betriebskostendaten.

  • Über 164.878 geprüfte Betriebskostenabrechnungen
  • Deutschlands größte Datengrundlage für tatsächlich abgerechnete warme Nebenkosten
  • Über 10 Jahre Spezialisierung auf Betriebskosten
  • Grundlage für Analysen, Recherchen und Vergleiche von Mietern, Medien und Institutionen

Häufige Fragen zum Mietspiegel Wiesbaden

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Wie viel Warmmiete zahlt man in Wiesbaden?

Im Schnitt 1.115 € pro Monat für eine 75,3 m² große Wohnung. Das sind 10,46 € Kaltmiete und 4,35 € Nebenkosten je Quadratmeter. Der offizielle Mietspiegel zeigt nur den Kaltmieten-Teil, wir zeigen beide Hälften der Rechnung.

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Steigen die Nebenkosten in Wiesbaden schneller als woanders?

Ja. Die Nebenkosten in Wiesbaden legten um +18,9 % zu, der bundesweite Vergleichswert nur um +4,5 %. Wiesbaden steigt also rund 14,4 Prozentpunkte schneller als der Bund.

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Wie zuverlässig sind die Nebenkosten-Zahlen für Wiesbaden?

Sie beruhen auf 177 echten, geprüften Abrechnungen aus Wiesbaden. Da Mieter meist dann prüfen lassen, wenn sie einen Verdacht haben, ist die Stichprobe selbstselektiert; der belastbare Fehleranteil liegt daher etwas niedriger als die 96 % in unseren Prüfungen. Die Kostenhöhen selbst sind Medianwerte und robust.

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Was kann ich tun, wenn meine Nebenkostenabrechnung in Wiesbaden zu hoch ist?

Vergleichen Sie zuerst die Einzelpositionen mit den Wiesbadener Medianwerten auf dieser Seite. Auffällig hohe Posten, eine fehlende Belegeinsicht oder eine verspätete Abrechnung sind häufige Ansatzpunkte für einen Widerspruch. Mineko prüft Ihre Abrechnung Position für Position.

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Wie hoch sind die Betriebskosten in Wiesbaden 2026?

Aus 177 von Mineko geprüften Abrechnungen ergeben sich für Wiesbaden 4,35 € pro Quadratmeter und Monat, also 3.931 € im Jahr bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 75,3 m². Das liegt 529 € über dem bundesweiten Vergleichswert von 3.402 €.

Unsere Daten für Medien, Behörden und Unternehmen

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Nebenkostenabrechnung in Wiesbaden prüfen lassen

96
% der geprüften Abrechnungen
in Wiesbaden
enthalten Fehler. Im Schnitt
513
€, die Sie zurückholen können.
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