Wohnraum · 90 geprüfte Abrechnungen · Stand Q2/2026

Mietspiegel Rostock 2026: Kaltmiete und Nebenkosten

In Rostock treffen eine durchschnittliche Kaltmiete von 9,26 € und Nebenkosten von 3,75 € je Quadratmeter aufeinander. Grundlage sind 90 von Mineko geprüfte Abrechnungen. Damit lassen sich beide Hälften der Rechnung gemeinsam betrachten.

Chris Möller, Gründer Mineko
Gründer Mineko • Experte Betriebskosten
Datenbestand:
30.06.2026
  • Über 164.878 geprüfte Abrechnungen, davon 90 aus Rostock
  • Aus echten Mietverträgen und Abrechnungen, nicht aus Befragungen
  • Seit 2014 prüft und wertet Mineko Nebenkostenabrechnungen aus
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Warmmiete Rostock

13,01 €/m² · Monat

Kaltmiete plus Nebenkosten, was Mieter pro Quadratmeter tatsächlich zahlen.

Betriebskosten Rostock

3,75 €/m² · Monat

Median inkl. Heizung und Warmwasser. Vorjahr 3,40 €.

Warmmiete Rostock

10.554 € pro Jahr

Kaltmiete plus Betriebskosten bei 67,6 m² Wohnfläche.

Betriebskosten Rostock

3.042 € pro Jahr

Nur die Betriebskosten bei 67,6 m² Wohnfläche, aufs Jahr gerechnet.

Kurz: Die Nebenkosten in Rostock betragen 3,75 € je Quadratmeter im Monat und 3.042 € im Jahr, gerechnet für 67,6 m² Wohnfläche. Das sind 360 € weniger als im Bundesschnitt. In 94 % der geprüften Abrechnungen fanden sich Fehler, im Schnitt in Höhe von 287 €.

Gewerbemieter?

Diese Seite behandelt Wohnraum. Bei Gewerbe gilt die Betriebskostenverordnung nicht zwingend, dort entscheidet allein der Mietvertrag.

Zur Nebenkostenprüfung für Gewerbe »

Von der Kaltmiete zur tatsächlichen Wohnbelastung

Der offizielle Mietspiegel weist nur die Nettokaltmiete aus. Was Mieter tatsächlich zahlen, ist jedoch die Warmmiete. Weil Mineko den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnung derselben Wohnung prüft, können wir Kaltmiete und Nebenkosten zusammen ausweisen. Das kann sonst niemand.

Durchschnittliche Warmmiete Rostock · 67,6 m² Wohnfläche

879 € pro Monat

626 €Kaltmiete · 9,26 €/m²
253 €Nebenkosten · 3,75 €/m²

29 % der Warmmiete in Rostock sind Nebenkosten. Auf das Jahr gerechnet: 10.548 € Warmmiete, davon 3.042 € Nebenkosten.

Großwohnsiedlungen prägen die zweite Miete

In Lütten Klein, Evershagen und Groß Klein bestimmen kompakte Wohnblöcke einen großen Teil des Bestands. Zentral organisierte Wärmeversorgung, gemeinschaftlich genutzte Flächen und umfangreiche Gebäudetechnik bündeln viele laufende Kosten in der Abrechnung. Die Heizung ist mit 1,41 € je Quadratmeter der größte Einzelposten und erscheint in 99 % der geprüften Abrechnungen.

Fernwärme und zentrale Versorgung

Der Schornsteinfeger steht nur in 37 % der Abrechnungen. Das spricht für einen Gebäudebestand, in dem zentrale Versorgungsstrukturen und Fernwärme eine wichtige Rolle spielen. In Stadtteilen wie Reutershagen oder der Südstadt entscheidet deshalb nicht allein der Verbrauch über die Heizkosten, sondern auch der Tarif und die Kostenstruktur der jeweiligen Anlage.

Modernisierung verändert die Kostenstruktur

In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und der Stadtmitte treffen ältere Häuser auf sanierte Bestände. Ein Aufzug erscheint nur in 38 % der Abrechnungen, was den Anteil von Gebäuden ohne entsprechende Technik erkennen lässt. Wo nachgerüstet und modernisiert wird, können neue umlagefähige Betriebskosten entstehen, auch wenn die energetische Sanierung den Verbrauch senkt.

Rostock bleibt günstiger als der Bund, holt aber schnell auf

Die jährlichen Nebenkosten liegen in Rostock mit 3.042 € noch 360 € unter dem Bundesschnitt von 3.402 €. Gleichzeitig stiegen sie um +10,3 % und damit deutlich schneller als bundesweit mit +4,5 %. Der Abstand beim Wachstum beträgt 5,8 Punkte.

Abstand heute -360 €

Eine Durchschnittswohnung in Rostock kostet im Jahr 360 € weniger an Nebenkosten als der bundesweite Vergleichswert. 3.042 € gegen 3.402 €.

Entwicklung im Jahr +5,8 Punkte

Rostock verteuert sich schneller als der Bund.

Rostock+10,3 %
Bundesschnitt+4,5 %

Günstig heute heißt nicht günstig morgen. Rostock liegt noch 360 € unter dem Bundesschnitt, gleicht sich aber von unten an. Wer heute eine Abrechnung pruefen laesst, holt im Schnitt 287 € zurueck, unabhaengig von der bundesweiten Entwicklung.

Rostock im Vergleich der Städte

Das Streudiagramm ordnet die Städte nach zwei Kostenteilen: Waagerecht steht die Kaltmiete, senkrecht stehen die Nebenkosten. Rostock ist rot markiert. So wird sichtbar, ob die Gesamtbelastung vor allem von der ersten oder der zweiten Miete geprägt wird.

Rostock: Kaltmiete gegen Betriebskosten

60 Städte · Median €/m² und Monat

Mietspiegel Rostock: Kaltmiete gegen Betriebskosten im Vergleich von 60 Städten Streudiagramm mit 60 deutschen Städten, Rostock rot hervorgehoben. Kaltmieten von 4,91 bis 16,00 Euro, Betriebskosten nur von 3,34 bis 4,54 Euro je Quadratmeter und Monat. 3,5 4,0 4,5 6 8 10 12 14 16 Kaltmiete €/m² im Monat Betriebskosten €/m² im Monat Mietspiegel Göttingen: 8,40 € kalt, 3,89 € Nebenkosten, 50 Prüfungen Mietspiegel Zwickau: 5,49 € kalt, 3,34 € Nebenkosten, 52 Prüfungen Mietspiegel Schwerin: 7,64 € kalt, 3,38 € Nebenkosten, 53 Prüfungen Mietspiegel Heilbronn: 11,94 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 57 Prüfungen Mietspiegel Osnabrück: 9,60 € kalt, 4,25 € Nebenkosten, 58 Prüfungen Mietspiegel Lübeck: 10,45 € kalt, 4,17 € Nebenkosten, 59 Prüfungen Mietspiegel Würzburg: 11,36 € kalt, 3,47 € Nebenkosten, 61 Prüfungen Mietspiegel Leverkusen: 7,54 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 65 Prüfungen Mietspiegel Gera: 4,91 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 66 Prüfungen Mietspiegel Bergisch Gladbach: 9,07 € kalt, 4,38 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Heidelberg: 12,74 € kalt, 4,14 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Solingen: 7,74 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 72 Prüfungen Mietspiegel Hanau: 10,90 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 73 Prüfungen Mietspiegel Regensburg: 11,56 € kalt, 3,97 € Nebenkosten, 74 Prüfungen Mietspiegel Aachen: 9,27 € kalt, 4,54 € Nebenkosten, 76 Prüfungen Mietspiegel Offenbach: 11,39 € kalt, 4,31 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Herne: 6,56 € kalt, 3,96 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Kassel: 7,53 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 78 Prüfungen Mietspiegel Pforzheim: 8,34 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 80 Prüfungen Mietspiegel Freiburg: 10,40 € kalt, 3,53 € Nebenkosten, 81 Prüfungen Mietspiegel Bernau: 8,52 € kalt, 3,91 € Nebenkosten, 87 Prüfungen Mietspiegel Rostock: 9,26 € kalt, 3,75 € Nebenkosten, 90 Prüfungen Mietspiegel Darmstadt: 10,85 € kalt, 4,46 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Kiel: 7,50 € kalt, 3,65 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Oldenburg: 8,94 € kalt, 3,61 € Nebenkosten, 95 Prüfungen Mietspiegel Bochum: 7,45 € kalt, 3,50 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Oberhausen: 6,50 € kalt, 3,46 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Augsburg: 11,65 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 106 Prüfungen Mietspiegel Krefeld: 7,16 € kalt, 3,76 € Nebenkosten, 108 Prüfungen Mietspiegel Erfurt: 8,81 € kalt, 3,70 € Nebenkosten, 109 Prüfungen Mietspiegel Gelsenkirchen: 6,25 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 112 Prüfungen Mietspiegel Braunschweig: 7,68 € kalt, 3,82 € Nebenkosten, 113 Prüfungen Mietspiegel Bielefeld: 8,10 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 124 Prüfungen Mietspiegel Mönchengladbach: 7,31 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 141 Prüfungen Mietspiegel Wuppertal: 7,00 € kalt, 3,62 € Nebenkosten, 147 Prüfungen Mietspiegel Karlsruhe: 9,37 € kalt, 3,92 € Nebenkosten, 157 Prüfungen Mietspiegel Bonn: 10,41 € kalt, 4,20 € Nebenkosten, 159 Prüfungen Mietspiegel Bremen: 8,33 € kalt, 3,71 € Nebenkosten, 160 Prüfungen Mietspiegel Halle (Saale): 7,10 € kalt, 3,57 € Nebenkosten, 162 Prüfungen Mietspiegel Mannheim: 9,57 € kalt, 3,79 € Nebenkosten, 163 Prüfungen Mietspiegel Wiesbaden: 10,46 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 177 Prüfungen Mietspiegel Münster: 9,41 € kalt, 3,85 € Nebenkosten, 179 Prüfungen Mietspiegel Potsdam: 9,00 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 183 Prüfungen Mietspiegel Magdeburg: 6,78 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 197 Prüfungen Mietspiegel Hannover: 9,50 € kalt, 3,36 € Nebenkosten, 199 Prüfungen Mietspiegel Mainz: 11,95 € kalt, 4,18 € Nebenkosten, 200 Prüfungen Mietspiegel Nürnberg: 9,69 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 218 Prüfungen Mietspiegel Stuttgart: 12,89 € kalt, 3,48 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Essen: 8,04 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Chemnitz: 5,91 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 278 Prüfungen Mietspiegel Duisburg: 6,62 € kalt, 4,16 € Nebenkosten, 284 Prüfungen Mietspiegel Dortmund: 7,25 € kalt, 3,63 € Nebenkosten, 297 Prüfungen Mietspiegel Düsseldorf: 12,00 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 400 Prüfungen Mietspiegel Dresden: 8,25 € kalt, 3,66 € Nebenkosten, 499 Prüfungen Mietspiegel Köln: 11,00 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 563 Prüfungen Mietspiegel Frankfurt am Main: 14,45 € kalt, 4,24 € Nebenkosten, 595 Prüfungen Mietspiegel Hamburg: 12,27 € kalt, 3,77 € Nebenkosten, 696 Prüfungen Mietspiegel München: 16,00 € kalt, 4,15 € Nebenkosten, 853 Prüfungen Mietspiegel Leipzig: 7,32 € kalt, 3,49 € Nebenkosten, 1.214 Prüfungen Mietspiegel Berlin: 9,39 € kalt, 3,83 € Nebenkosten, 2.475 Prüfungen Berlin Leipzig München Hamburg Frankfurt am Main Köln Dresden Düsseldorf Duisburg Stuttgart Rostock

Die Kaltmiete spreizt sich um den Faktor 3,3, die Betriebskosten nur um 1,4. Die Kaltmieten reichen von 4,91 € bis 16,00 €, Rostock liegt mit 9,26 € im mittleren Bereich. Die zweite Miete ist über die Städte hinweg ähnlicher, die erste entscheidet stärker über die Wohnkosten.

Wer in Duisburg 6,62 € Kaltmiete und 4,16 € Nebenkosten zahlt, gibt anteilig mehr für Betriebskosten aus als jemand in Offenbach mit 11,39 € Kaltmiete und 4,31 € Nebenkosten. In Rostock machen die Nebenkosten 29 % der Warmmiete aus.

Was der Mietspiegel für Rostock zeigt

Eine typische geprüfte Wohnung mit 67,6 m² kommt auf 626 € Kaltmiete und 253 € Nebenkosten im Monat. Daraus ergibt sich eine Warmmiete von 879 €. Während die Kaltmiete um -0,4 % sank, erhöhten sich die Nebenkosten um +10,3 %.

Zur Einordnung: Rostock liegt bei den jährlichen Nebenkosten noch 360 € unter dem Bund. Der Anstieg fällt mit +10,3 % aber schneller aus als die bundesweiten +4,5 %. Für Mieter bedeutet das, dass der bisherige Kostenvorteil kleiner werden kann.

Alle 16 Kostenarten in Rostock im Detail

Die einzelnen Kostenarten entwickeln sich sehr unterschiedlich. Besonders stark steigen Warmwasser, Wasserversorgung, Versicherungen und Heizung, während mehrere kleinere Positionen sinken. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Gesamtsumme, sondern auch die Zusammensetzung der Abrechnung.

Betriebskosten Rostock nach Kostenart, Euro pro Quadratmeter und Monat sowie pro Jahr
Kostenart€/m² im Monat€ pro JahrAnteilTrend ggü. Vorjahr
Heizung§ 2 Nr. 4 BetrKV
1,41 €
1.140 €99 %
+20,1 %
Warmwasser§ 2 Nr. 5 BetrKV
0,55 €
443 €86 %
+38,2 %
Gebäudereinigung§ 2 Nr. 9 BetrKV
0,29 €
234 €82 %
-2 %
Entwässerung§ 2 Nr. 3 BetrKV
0,26 €
213 €96 %
+3,1 %
Versicherungen§ 2 Nr. 13 BetrKV
0,25 €
206 €99 %
+29,6 %
Wasserversorgung§ 2 Nr. 2 BetrKV
0,24 €
197 €97 %
+36,5 %
Aufzug§ 2 Nr. 7 BetrKV
0,24 €
192 €38 %
+11,8 %
Müllbeseitigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,21 €
167 €100 %
-11,6 %
Hauswart§ 2 Nr. 14 BetrKV
0,19 €
155 €58 %
-14,3 %
Gartenpflege§ 2 Nr. 10 BetrKV
0,18 €
144 €59 %
-5,9 %
Grundsteuer§ 2 Nr. 1 BetrKV
0,17 €
136 €100 %
-1,2 %
Straßenreinigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,14 €
115 €96 %
-4,1 %
Gemeinschaftsantenne, Kabel§ 2 Nr. 15 BetrKV
0,09 €
75 €69 %
-36,7 %
Sonstige Betriebskosten§ 2 Nr. 17 BetrKV
0,07 €
58 €93 %
+9,1 %
Allgemeinstrom§ 2 Nr. 11 BetrKV
0,06 €
51 €99 %
-12,5 %
Schornsteinfeger§ 2 Nr. 12 BetrKV
0,04 €
29 €37 %
-5,3 %

Warum sich die Spalte nicht auf 3,75 € addiert: Jede Position ist der Durchschnitt der Abrechnungen, in denen sie tatsächlich vorkommt. Der Gesamtwert von 3,75 € ist der Median über alle Abrechnungen und liegt deshalb unter der Summe der Einzelpositionen. Jahresbeträge gerechnet auf 67,6 m². Rechenweg in der Methodik »

Was günstiger geworden ist

Kabelgebühren fallen um -36,7 %, stehen aber noch in 69 % der Abrechnungen

Das Nebenkostenprivileg ist zum 30.06.2024 entfallen. Deshalb verzeichnen Gemeinschaftsantenne und Kabel mit -36,7 % den stärksten Rückgang. Trotzdem taucht die Position noch in 69 % der geprüften Abrechnungen auf und kostet im Schnitt 75 € im Jahr.

Auch Hauswart, Allgemeinstrom und Müllbeseitigung gingen zurück. Ob Kabelkosten noch berechtigt angesetzt werden, hängt insbesondere vom Abrechnungszeitraum und von der vertraglichen Grundlage ab. Alles zu Kabelgebühren »

Die wichtigsten Kostenpositionen im Detail

Heizung

1,41 €/m² im Monat · 1.140 € pro Jahr · 99 % der Abrechnungen · +20,1 %

Die Heizung ist in Rostock mit 1,41 € je Quadratmeter der größte Kostenposten. Sie steht in 99 % der Abrechnungen und ist um +20,1 % gestiegen. Mieter zahlen dabei für Brennstoff oder Wärmelieferung sowie für den Betrieb und die Verbrauchserfassung der Heizungsanlage.

Der wichtigste Prüfpunkt: Nach der HeizkostenV müssen Heizkosten grundsätzlich verbrauchsabhängig verteilt werden. Prüfer gleichen den angegebenen Verbrauch, den Verteilerschlüssel und die Ablesewerte mit den Belegen ab. Nicht umlagefähige Reparaturen oder Kosten ohne nachvollziehbare Zuordnung dürfen nicht als Heizkosten weitergegeben werden. Alles zu Heizkosten »

Warmwasser

0,55 €/m² im Monat · 443 € pro Jahr · 86 % der Abrechnungen · +38,2 %

Warmwasser verzeichnet in Rostock mit +38,2 % den stärksten Anstieg unter den detailliert betrachteten Positionen. Der Posten beträgt 0,55 € je Quadratmeter und erscheint in 86 % der Abrechnungen. Abgerechnet werden die Erwärmung des Wassers und, je nach Abrechnungssystem, die zugehörigen Verbrauchs- und Betriebskosten.

Worauf unsere Prüfer achten: Bei zentral erzeugtem Warmwasser richtet sich die Verteilung nach der HeizkostenV und muss den gemessenen Verbrauch nachvollziehbar berücksichtigen. Die Kosten für Wasserversorgung und Erwärmung dürfen nicht doppelt angesetzt werden. Fehlen geeignete Messwerte, muss die verwendete Berechnung schlüssig und aus der Abrechnung erkennbar sein. Alles zu Wasserkosten »

Versicherungen

0,25 €/m² im Monat · 206 € pro Jahr · 99 % der Abrechnungen · +29,6 %

Versicherungen kosten in Rostock 0,25 € je Quadratmeter und stehen in 99 % der Abrechnungen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Position um +29,6 % gestiegen. Umlagefähig sind laufende, gebäudebezogene Versicherungen, nicht jedoch jeder Versicherungsschutz des Eigentümers.

Häufigster Fehler: Die BetrKV erlaubt insbesondere die Umlage von Sach- und Haftpflichtversicherungen mit Bezug zum Gebäude. Nicht umlagefähig sind dagegen private Versicherungen des Vermieters sowie Kosten, die der Verwaltung oder dem allgemeinen Unternehmerrisiko zuzurechnen sind. Prüfer kontrollieren Vertragsart, Versicherungszeitraum, Gesamtkosten und den vereinbarten Verteilerschlüssel. Alles zu Versicherungen »

Wasserversorgung

0,24 €/m² im Monat · 197 € pro Jahr · 97 % der Abrechnungen · +36,5 %

Die Wasserversorgung liegt in Rostock bei 0,24 € je Quadratmeter und ist um +36,5 % gestiegen. Sie findet sich in 97 % der geprüften Abrechnungen. Dazu gehören der Wasserverbrauch und die laufenden Kosten der Versorgung, soweit sie nach der BetrKV umlagefähig sind.

Der wichtigste Prüfpunkt: Die Abrechnung muss erkennen lassen, welche Wasserkosten angefallen sind und wie sie auf die Wohnung verteilt wurden. Wohnungszähler, Ablesezeiträume und Nutzerwechsel müssen korrekt berücksichtigt sein. Kosten für Reparaturen am Leitungsnetz oder den Austausch defekter Bauteile gehören nicht in die laufenden Betriebskosten. Alles zu Wasserkosten »

Aufzug

0,24 €/m² im Monat · 192 € pro Jahr · 38 % der Abrechnungen · +11,8 %

Aufzugskosten erscheinen nur in 38 % der Rostocker Abrechnungen und spiegeln damit die unterschiedliche Gebäudestruktur der Stadt. Wo ein Aufzug vorhanden ist, fallen durchschnittlich 0,24 € je Quadratmeter an. Der Anstieg von +11,8 % betrifft den laufenden Betrieb, die Prüfung, Reinigung und Wartung, nicht die technische Erneuerung.

Worauf unsere Prüfer achten: Nach der BetrKV können laufende Betriebs-, Überwachungs- und Wartungskosten eines Aufzugs umgelegt werden. Reparaturen, Ersatzteile und Modernisierungen muss der Vermieter aus dem umlagefähigen Betrag herausrechnen. Bei Vollwartungsverträgen ist deshalb zu prüfen, ob nicht umlagefähige Instandsetzungsanteile enthalten sind und ob der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Alles zu Aufzugskosten »

Fristen 2026: wie lange Sie noch Zeit haben

Zwei Fristen laufen unabhängig voneinander. Die eine bindet Ihren Vermieter, die andere Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 2 BGB

Abrechnung für 2025 muss bis 31.12.2026 da sein

Ihr Vermieter hat zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung zuzustellen. Versäumt er die Frist, kann er grundsätzlich keine Nachzahlung mehr fordern. Ein Guthaben muss er Ihnen trotzdem auszahlen.

Monate
Wochen
Tage

Noch keine Abrechnung für 2025 erhalten? Dann läuft die Zeit für Ihren Vermieter, nicht für Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB

Ist Ihre Abrechnung noch angreifbar?

Ihre Einwendungsfrist läuft zwölf Monate ab Zugang der Abrechnung, nicht ab dem Abrechnungsjahr. Eine Abrechnung für 2024, die Ihnen im Oktober 2025 zugestellt wurde, können Sie heute noch angreifen.

Abrechnungszeitraum
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Ist die Abrechnung formell fehlerhaft, beginnt die Frist erst mit Zugang einer korrekten Abrechnung. Maßgeblich ist der Zugang, nicht das Erstellungsdatum. Zum ausführlichen Fristenrechner »

Verhältnis zum offiziellen Mietspiegel Rostock

Wir sind nicht der offizielle Mietspiegel für Rostock. Diesen gibt in der Regel die zuständige Kommune heraus. Er dient der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist die maßgebliche Grundlage bei Mieterhöhungen.

Was wir zusätzlich liefern, ist der warme Teil der Rechnung. Der offizielle Mietspiegel endet bei der Nettokaltmiete. Unsere Auswertung basiert nicht auf Befragungen, sondern auf echten Unterlagen: geprüften Nebenkostenabrechnungen, Mietverträgen und Belegen. Jede Position wurde von einem Prüfer einzeln durchgerechnet.

Für Kommunen, Verwaltungen, Mietervereine und wissenschaftliche Einrichtungen stellen wir ausführliche Auswertungen bereit. Zur Zusammenarbeit » oder direkt an [email protected]

Methodik in vier Sätzen

Datenbasis: 90 Nebenkostenabrechnungen aus Rostock, eingereicht von Mietern und vollständig durch Mineko-Prüfer ausgewertet. Rollierend über die letzten zwölf Monate bis 30.06.2026.

Lagemaß: Gesamtwerte als Median über alle Abrechnungen, Einzelpositionen als Mittelwert nur der Abrechnungen, in denen die Position vorkommt. Deshalb addieren sich die Positionen nicht zum Gesamtwert.

Fehlerquote: Die 94 % beziehen sich auf geprüfte Abrechnungen. Da Mieter überwiegend dann prüfen lassen, wenn sie einen Verdacht haben, ist die Stichprobe selbstselektiert. Wo wir mehr Abrechnungen je Einwohner prüfen, liegt die Quote niedriger. Der belastbare Wert liegt näher an 90 als an 94 Prozent.

Kaltmiete: Aus den eingereichten Mietverträgen, überwiegend Bestandsmieten und keine Angebotsmieten. Der Wert liegt entsprechend zwischen dem Median des offiziellen Mietspiegels und den Portalpreisen.

Vollständige Methodik und Datenqualitätskriterien »

Hinweis zur Datennutzung: Die auf dieser Seite veröffentlichten Kennzahlen dürfen unter Nennung der Quelle „Mineko Mietspiegel Rostock" zitiert werden. Für Online-Veröffentlichungen bitten wir um eine Verlinkung auf diese Seite. Diagramme, weiterführende Datenauswertungen und Pressematerial stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.
mehr als nur ein Mietspiegel

Warum Mineko?

Die Mineko-Mietspiegel basieren nicht auf Schätzungen oder Angebotsmieten, sondern auf tatsächlich geprüften Betriebskostenabrechnungen. Dadurch liefern sie belastbare Einblicke in kalte und warme Nebenkosten und ergänzen bestehende Mietspiegel um reale Betriebskostendaten.

  • Über 164.878 geprüfte Betriebskostenabrechnungen
  • Deutschlands größte Datengrundlage für tatsächlich abgerechnete warme Nebenkosten
  • Über 10 Jahre Spezialisierung auf Betriebskosten
  • Grundlage für Analysen, Recherchen und Vergleiche von Mietern, Medien und Institutionen

Häufige Fragen zum Mietspiegel Rostock

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Warum addieren sich die einzelnen Kostenarten in Rostock nicht zur Gesamtsumme?

Weil jede Position der Durchschnitt nur der Abrechnungen ist, in denen sie tatsächlich vorkommt. Der Gesamtwert von 3,75 € je Quadratmeter ist dagegen der Median über alle Rostocker Abrechnungen und liegt deshalb unter der Summe der Einzelpositionen.

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Dürfen in Rostock noch Kabelgebühren über die Nebenkosten abgerechnet werden?

In der Regel nicht mehr. Das Nebenkostenprivileg für Kabelanschlüsse ist zum 30.06.2024 entfallen, seitdem dürfen Sammelverträge grundsätzlich nicht mehr pauschal über die Betriebskosten umgelegt werden. Steht in Ihrer Rostocker Abrechnung noch eine Kabelposition, lohnt der genaue Blick.

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Wie hoch sind die Nebenkosten in Rostock im Durchschnitt?

Aus 90 von Mineko geprüften Abrechnungen ergeben sich für Rostock 3,75 € pro Quadratmeter und Monat, also 3.042 € im Jahr bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 67,6 m². Das liegt 360 € unter dem bundesweiten Vergleichswert von 3.402 €.

Unsere Daten für Medien, Behörden und Unternehmen

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Redaktionen & Blogs

📊 1. Presse & Medien

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🏛️ 2. Kommunen & Behörden

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% der geprüften Abrechnungen
in Rostock
enthalten Fehler. Im Schnitt
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