Wohnraum · 236 geprüfte Abrechnungen · Stand Q2/2026

Mietspiegel Essen 2026: Kaltmiete und Nebenkosten aus 236 Abrechnungen

Der Mietspiegel für Essen bildet beide Hälften der monatlichen Wohnkosten ab: eine durchschnittliche Kaltmiete von 8,04 € und Nebenkosten von 3,45 € je Quadratmeter. Grundlage sind 236 von Mineko geprüfte Abrechnungen.

Chris Möller, Gründer Mineko
Gründer Mineko • Experte Betriebskosten
Datenbestand:
30.06.2026
  • Über 164.878 geprüfte Abrechnungen, davon 236 aus Essen
  • Aus echten Mietverträgen und Abrechnungen, nicht aus Befragungen
  • Seit 2014 prüft und wertet Mineko Nebenkostenabrechnungen aus
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Warmmiete Essen

11,49 €/m² · Monat

Kaltmiete plus Nebenkosten, was Mieter pro Quadratmeter tatsächlich zahlen.

Betriebskosten Essen

3,45 €/m² · Monat

Median inkl. Heizung und Warmwasser. Vorjahr 3,71 €.

Warmmiete Essen

10.534 € pro Jahr

Kaltmiete plus Betriebskosten bei 76,4 m² Wohnfläche.

Betriebskosten Essen

3.163 € pro Jahr

Nur die Betriebskosten bei 76,4 m² Wohnfläche, aufs Jahr gerechnet.

Kurz: In Essen betragen die Nebenkosten 3,45 € je Quadratmeter und 3.157 € im Jahr, ausgehend von 76,4 m² Wohnfläche. Das sind 245 € weniger als im Bundesschnitt. In 95 % der geprüften Abrechnungen fanden sich Fehler, im Schnitt in Höhe von 480 €.

Gewerbemieter?

Diese Seite behandelt Wohnraum. Bei Gewerbe gilt die Betriebskostenverordnung nicht zwingend, dort entscheidet allein der Mietvertrag.

Zur Nebenkostenprüfung für Gewerbe »

Kaltmiete und Nebenkosten ergeben die tatsächliche Warmmiete

Der offizielle Mietspiegel weist nur die Nettokaltmiete aus. Was Mieter tatsächlich zahlen, ist jedoch die Warmmiete. Weil Mineko den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnung derselben Wohnung prüft, können wir beide Hälften gemeinsam ausweisen: 614 € Kaltmiete und 264 € Nebenkosten ergeben in Essen eine Warmmiete von 878 €. Das ermöglicht einen einzigartigen Einblick in die tatsächlichen Wohnkosten, den sonst niemand bieten kann.

Durchschnittliche Warmmiete Essen · 76,4 m² Wohnfläche

878 € pro Monat

614 €Kaltmiete · 8,04 €/m²
264 €Nebenkosten · 3,45 €/m²

30 % der Warmmiete in Essen sind Nebenkosten. Auf das Jahr gerechnet: 10.536 € Warmmiete, davon 3.157 € Nebenkosten.

Warum Essens Gebäudebestand die Wohnkosten prägt

In Stadtteilen wie Rüttenscheid, Holsterhausen oder Frohnhausen treffen Altbauten auf Nachkriegsbestände und modernisierte Mehrfamilienhäuser. Diese Mischung beeinflusst nicht nur die Kaltmiete, sondern auch den technischen und energetischen Aufwand eines Gebäudes. Dass Aufzugskosten nur in 20 % der Abrechnungen vorkommen, passt zu einem Bestand, in dem viele Häuser ohne Aufzug errichtet wurden.

Fernwärme prägt Teile der Abrechnungen

Heizung ist mit 1,13 € je Quadratmeter der größte einzelne Posten und erscheint in 82 % der Abrechnungen. Der Schornsteinfeger findet sich dagegen nur in 20 %. Das spricht dafür, dass Fernwärme und andere zentrale Versorgungsformen in Essen einen merklichen Teil des Bestands prägen, etwa in dichter bebauten Quartieren und größeren Wohnanlagen.

Die Modernisierungsfalle

Energetische Sanierungen können den Verbrauch senken, während neue Haustechnik zusätzliche laufende Kosten erzeugt. Besonders sichtbar wird das beim Aufzug: Der Posten stieg um +35,8 %. Für Mieter entscheidet daher nicht allein das Baujahr, sondern auch, welche Technik nachgerüstet wurde und wie deren Betrieb abgerechnet wird.

Essen bleibt unter dem Bundesschnitt

Die jährlichen Nebenkosten liegen in Essen mit 3.157 € um 245 € unter dem bundesweiten Wert von 3.402 €. Während der Bundesschnitt um +4,5 % stieg, gingen die Essener Nebenkosten um -7 % zurück. Der Abstand im Veränderungstempo beträgt -11,5 Punkte.

Abstand heute -245 €

Eine Durchschnittswohnung in Essen kostet im Jahr 245 € weniger an Nebenkosten als der bundesweite Vergleichswert. 3.157 € gegen 3.402 €.

Entwicklung im Jahr -11,5 Punkte

Essen verteuert sich langsamer als der Bund.

Essen-7 %
Bundesschnitt+4,5 %

Günstig heute heißt nicht günstig morgen. Essen liegt noch 245 € unter dem Bundesschnitt, zugleich steigt die Kaltmiete um +10,4 %. Wer heute eine Abrechnung prüfen lässt, holt im Schnitt 480 € zurück, unabhängig von der bundesweiten Entwicklung.

Essen im Vergleich der Städte

Das Streudiagramm ordnet die untersuchten Städte nach zwei Teilen der Wohnkosten. Waagerecht steht die Kaltmiete, senkrecht stehen die Nebenkosten. Essen ist rot markiert und lässt sich so direkt mit Städten mit höheren oder niedrigeren Werten vergleichen.

Essen: Kaltmiete gegen Betriebskosten

60 Städte · Median €/m² und Monat

Mietspiegel Essen: Kaltmiete gegen Betriebskosten im Vergleich von 60 Städten Streudiagramm mit 60 deutschen Städten, Essen rot hervorgehoben. Kaltmieten von 4,91 bis 16,00 Euro, Betriebskosten nur von 3,34 bis 4,54 Euro je Quadratmeter und Monat. 3,5 4,0 4,5 6 8 10 12 14 16 Kaltmiete €/m² im Monat Betriebskosten €/m² im Monat Mietspiegel Göttingen: 8,40 € kalt, 3,89 € Nebenkosten, 50 Prüfungen Mietspiegel Zwickau: 5,49 € kalt, 3,34 € Nebenkosten, 52 Prüfungen Mietspiegel Schwerin: 7,64 € kalt, 3,38 € Nebenkosten, 53 Prüfungen Mietspiegel Heilbronn: 11,94 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 57 Prüfungen Mietspiegel Osnabrück: 9,60 € kalt, 4,25 € Nebenkosten, 58 Prüfungen Mietspiegel Lübeck: 10,45 € kalt, 4,17 € Nebenkosten, 59 Prüfungen Mietspiegel Würzburg: 11,36 € kalt, 3,47 € Nebenkosten, 61 Prüfungen Mietspiegel Leverkusen: 7,54 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 65 Prüfungen Mietspiegel Gera: 4,91 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 66 Prüfungen Mietspiegel Bergisch Gladbach: 9,07 € kalt, 4,38 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Heidelberg: 12,74 € kalt, 4,14 € Nebenkosten, 69 Prüfungen Mietspiegel Solingen: 7,74 € kalt, 3,52 € Nebenkosten, 72 Prüfungen Mietspiegel Hanau: 10,90 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 73 Prüfungen Mietspiegel Regensburg: 11,56 € kalt, 3,97 € Nebenkosten, 74 Prüfungen Mietspiegel Aachen: 9,27 € kalt, 4,54 € Nebenkosten, 76 Prüfungen Mietspiegel Offenbach: 11,39 € kalt, 4,31 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Herne: 6,56 € kalt, 3,96 € Nebenkosten, 77 Prüfungen Mietspiegel Kassel: 7,53 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 78 Prüfungen Mietspiegel Pforzheim: 8,34 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 80 Prüfungen Mietspiegel Freiburg: 10,40 € kalt, 3,53 € Nebenkosten, 81 Prüfungen Mietspiegel Bernau: 8,52 € kalt, 3,91 € Nebenkosten, 87 Prüfungen Mietspiegel Rostock: 9,26 € kalt, 3,75 € Nebenkosten, 90 Prüfungen Mietspiegel Darmstadt: 10,85 € kalt, 4,46 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Kiel: 7,50 € kalt, 3,65 € Nebenkosten, 92 Prüfungen Mietspiegel Oldenburg: 8,94 € kalt, 3,61 € Nebenkosten, 95 Prüfungen Mietspiegel Bochum: 7,45 € kalt, 3,50 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Oberhausen: 6,50 € kalt, 3,46 € Nebenkosten, 100 Prüfungen Mietspiegel Augsburg: 11,65 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 106 Prüfungen Mietspiegel Krefeld: 7,16 € kalt, 3,76 € Nebenkosten, 108 Prüfungen Mietspiegel Erfurt: 8,81 € kalt, 3,70 € Nebenkosten, 109 Prüfungen Mietspiegel Gelsenkirchen: 6,25 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 112 Prüfungen Mietspiegel Braunschweig: 7,68 € kalt, 3,82 € Nebenkosten, 113 Prüfungen Mietspiegel Bielefeld: 8,10 € kalt, 3,93 € Nebenkosten, 124 Prüfungen Mietspiegel Mönchengladbach: 7,31 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 141 Prüfungen Mietspiegel Wuppertal: 7,00 € kalt, 3,62 € Nebenkosten, 147 Prüfungen Mietspiegel Karlsruhe: 9,37 € kalt, 3,92 € Nebenkosten, 157 Prüfungen Mietspiegel Bonn: 10,41 € kalt, 4,20 € Nebenkosten, 159 Prüfungen Mietspiegel Bremen: 8,33 € kalt, 3,71 € Nebenkosten, 160 Prüfungen Mietspiegel Halle (Saale): 7,10 € kalt, 3,57 € Nebenkosten, 162 Prüfungen Mietspiegel Mannheim: 9,57 € kalt, 3,79 € Nebenkosten, 163 Prüfungen Mietspiegel Wiesbaden: 10,46 € kalt, 4,35 € Nebenkosten, 177 Prüfungen Mietspiegel Münster: 9,41 € kalt, 3,85 € Nebenkosten, 179 Prüfungen Mietspiegel Potsdam: 9,00 € kalt, 4,11 € Nebenkosten, 183 Prüfungen Mietspiegel Magdeburg: 6,78 € kalt, 3,51 € Nebenkosten, 197 Prüfungen Mietspiegel Hannover: 9,50 € kalt, 3,36 € Nebenkosten, 199 Prüfungen Mietspiegel Mainz: 11,95 € kalt, 4,18 € Nebenkosten, 200 Prüfungen Mietspiegel Nürnberg: 9,69 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 218 Prüfungen Mietspiegel Stuttgart: 12,89 € kalt, 3,48 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Essen: 8,04 € kalt, 3,45 € Nebenkosten, 236 Prüfungen Mietspiegel Chemnitz: 5,91 € kalt, 3,68 € Nebenkosten, 278 Prüfungen Mietspiegel Duisburg: 6,62 € kalt, 4,16 € Nebenkosten, 284 Prüfungen Mietspiegel Dortmund: 7,25 € kalt, 3,63 € Nebenkosten, 297 Prüfungen Mietspiegel Düsseldorf: 12,00 € kalt, 3,67 € Nebenkosten, 400 Prüfungen Mietspiegel Dresden: 8,25 € kalt, 3,66 € Nebenkosten, 499 Prüfungen Mietspiegel Köln: 11,00 € kalt, 3,81 € Nebenkosten, 563 Prüfungen Mietspiegel Frankfurt am Main: 14,45 € kalt, 4,24 € Nebenkosten, 595 Prüfungen Mietspiegel Hamburg: 12,27 € kalt, 3,77 € Nebenkosten, 696 Prüfungen Mietspiegel München: 16,00 € kalt, 4,15 € Nebenkosten, 853 Prüfungen Mietspiegel Leipzig: 7,32 € kalt, 3,49 € Nebenkosten, 1.214 Prüfungen Mietspiegel Berlin: 9,39 € kalt, 3,83 € Nebenkosten, 2.475 Prüfungen Berlin Leipzig München Hamburg Frankfurt am Main Köln Dresden Düsseldorf Duisburg Stuttgart Essen

Die Kaltmiete spreizt sich um den Faktor 3,3, die Betriebskosten nur um 1,4. Die Kaltmieten reichen von 4,91 € bis 16,00 €; Essen liegt mit 8,04 € im günstigeren Bereich. Die zweite Miete ist über die Städte hinweg ähnlicher, die erste entscheidet stärker über die Gesamtbelastung.

Wer in Duisburg 6,62 € Kaltmiete und 4,16 € Nebenkosten zahlt, gibt anteilig mehr für Betriebskosten aus als jemand in Heilbronn mit 11,94 € Kaltmiete und 3,51 € Nebenkosten. In Essen machen die Nebenkosten 30 % der Warmmiete aus.

Was der Mietspiegel für Essen zeigt

Die durchschnittliche Warmmiete beträgt 878 €. Davon entfallen 614 € auf die Kaltmiete und 264 € auf Nebenkosten. Bei 89 % der geprüften Abrechnungen ergab sich eine Nachzahlung von durchschnittlich 830 €, während eine Gutschrift im Schnitt 261 € betrug.

Zur Einordnung: Essen liegt bei den jährlichen Nebenkosten 245 € unter dem Bundesschnitt. Der Rückgang um -7 % steht einem bundesweiten Anstieg von +4,5 % gegenüber. Für Mieter ist das dennoch kein Entwarnungssignal, denn die Kaltmiete stieg zugleich um +10,4 % und 95 % der geprüften Abrechnungen waren fehlerhaft.

Alle 16 Kostenarten in Essen im Detail

Die einzelnen Positionen entwickeln sich sehr unterschiedlich. Während Aufzug, Gebäudereinigung, Müllbeseitigung und Versicherungen teurer wurden, gingen zahlreiche andere Kostenarten zurück. Entscheidend ist deshalb die Prüfung jeder Position statt eines bloßen Vergleichs der Gesamtsumme.

Betriebskosten Essen nach Kostenart, Euro pro Quadratmeter und Monat sowie pro Jahr
Kostenart€/m² im Monat€ pro JahrAnteilTrend ggü. Vorjahr
Heizung§ 2 Nr. 4 BetrKV
1,13 €
1.036 €82 %
-4,6 %
Warmwasser§ 2 Nr. 5 BetrKV
0,63 €
580 €23 %
-11,8 %
Entwässerung§ 2 Nr. 3 BetrKV
0,46 €
422 €97 %
-13,4 %
Versicherungen§ 2 Nr. 13 BetrKV
0,42 €
383 €98 %
+0,5 %
Aufzug§ 2 Nr. 7 BetrKV
0,37 €
337 €20 %
+35,8 %
Müllbeseitigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,34 €
309 €95 %
+3,4 %
Gebäudereinigung§ 2 Nr. 9 BetrKV
0,31 €
285 €66 %
+8,4 %
Grundsteuer§ 2 Nr. 1 BetrKV
0,31 €
280 €97 %
-0,7 %
Wasserversorgung§ 2 Nr. 2 BetrKV
0,30 €
279 €98 %
-16,7 %
Hauswart§ 2 Nr. 14 BetrKV
0,20 €
183 €47 %
-18,7 %
Gartenpflege§ 2 Nr. 10 BetrKV
0,19 €
175 €60 %
-5,4 %
Gemeinschaftsantenne, Kabel§ 2 Nr. 15 BetrKV
0,10 €
89 €32 %
-32,2 %
Straßenreinigung§ 2 Nr. 8 BetrKV
0,09 €
83 €90 %
-3,2 %
Allgemeinstrom§ 2 Nr. 11 BetrKV
0,09 €
80 €90 %
-16,3 %
Sonstige Betriebskosten§ 2 Nr. 17 BetrKV
0,07 €
62 €49 %
-32 %
Schornsteinfeger§ 2 Nr. 12 BetrKV
0,06 €
51 €20 %
-16,4 %

Warum sich die Spalte nicht auf 3,45 € addiert: Jede Position ist der Durchschnitt der Abrechnungen, in denen sie tatsächlich vorkommt. Der Gesamtwert von 3,45 € ist der Median über alle Abrechnungen und liegt deshalb unter der Summe der Einzelpositionen. Jahresbeträge gerechnet auf 76,4 m². Rechenweg in der Methodik »

Was günstiger geworden ist

Kabelgebühren fallen um -32,2 %, stehen aber noch in 32 % der Abrechnungen

Der Wegfall des Nebenkostenprivilegs erklärt, warum Gemeinschaftsantenne und Kabel den stärksten Rückgang unter den Essener Kostenarten verzeichnen. Trotzdem taucht der Posten noch in 32 % der Abrechnungen auf und kostet dort im Schnitt 89 € pro Jahr.

Auch Sonstige Betriebskosten gingen um -32 % zurück, Hauswartkosten um -18,7 %. Ob Kabelkosten noch abgerechnet werden dürfen, hängt vom Leistungszeitraum und der rechtlichen Grundlage ab. Alles zu Kabelgebühren »

Die wichtigsten Kostenpositionen im Detail

Versicherungen

0,42 €/m² im Monat · 383 € pro Jahr · 98 % der Abrechnungen · +0,5 %

Versicherungen gehören mit 0,42 € je Quadratmeter zu den größeren kalten Betriebskosten in Essen. Sie erscheinen in 98 % der Abrechnungen und kosten im Schnitt 383 € pro Jahr. Der Anstieg um +0,5 % fällt vergleichsweise gering aus, dennoch lohnt sich die Kontrolle des versicherten Risikos.

Der wichtigste Prüfpunkt: Nach der Betriebskostenverordnung dürfen insbesondere Sach- und Haftpflichtversicherungen für das Gebäude umgelegt werden. Nicht umlagefähig sind dagegen Policen, die allein Vermögensrisiken des Vermieters oder dessen Rechtsverfolgung abdecken. Unsere Prüfer gleichen Bezeichnung, Abrechnungszeitraum und Verteilerschlüssel mit Mietvertrag und Belegen ab. Alles zu Versicherungen »

Aufzug

0,37 €/m² im Monat · 337 € pro Jahr · 20 % der Abrechnungen · +35,8 %

Der Aufzug ist mit +35,8 % der stärkste Kostensteigerer in Essen. Der Posten betrifft 20 % der geprüften Abrechnungen und kostet dort durchschnittlich 337 € pro Jahr. Mieter zahlen dabei nicht nur für Strom, sondern auch für Wartung, Prüfung und laufenden Betrieb.

Häufigster Fehler: Nach der Betriebskostenverordnung sind laufende Aufzugskosten umlagefähig, Reparaturen und die Beseitigung technischer Defekte jedoch nicht. Problematisch sind Vollwartungsverträge, wenn sie nicht umlagefähige Instandsetzungsanteile enthalten. Unsere Prüfer trennen laufenden Betrieb von Erhaltungsaufwand und kontrollieren, ob der vereinbarte Verteilerschlüssel angewandt wurde. Alles zu Aufzugskosten »

Müllbeseitigung

0,34 €/m² im Monat · 309 € pro Jahr · 95 % der Abrechnungen · +3,4 %

Die Müllbeseitigung steht in 95 % der Essener Abrechnungen. Sie kostet durchschnittlich 0,34 € je Quadratmeter beziehungsweise 309 € pro Jahr und verteuerte sich um +3,4 %. Abgerechnet werden können kommunale Gebühren sowie umlagefähige Leistungen rund um die Entsorgung.

Worauf unsere Prüfer achten: Die Betriebskostenverordnung erlaubt die Umlage laufender Kosten der Müllbeseitigung. Zusatzkosten durch Fehlbefüllung, Sonderräumungen oder vom Vermieter verursachte Maßnahmen müssen dagegen ihrem Anlass nach geprüft werden. Entscheidend sind Gebührenbescheid, Leistungsnachweis und die korrekte Verteilung auf die Mietparteien. Alles zu Müllkosten »

Gebäudereinigung

0,31 €/m² im Monat · 285 € pro Jahr · 66 % der Abrechnungen · +8,4 %

Gebäudereinigung erscheint in 66 % der geprüften Abrechnungen in Essen. Mit 0,31 € je Quadratmeter entstehen im Mittel 285 € pro Jahr. Der Anstieg um +8,4 % kann auf höhere laufende Dienstleistungskosten oder einen veränderten Leistungsumfang zurückgehen.

Der wichtigste Prüfpunkt: Nach der Betriebskostenverordnung dürfen regelmäßig anfallende Reinigungskosten für gemeinschaftlich genutzte Gebäudeteile umgelegt werden. Einmalige Grundreinigungen nach Bauarbeiten, Reparaturen oder Wohnungsräumungen gehören nicht automatisch dazu. Unsere Prüfer kontrollieren Rechnungen, Leistungszeiträume und mögliche Überschneidungen mit Hauswartkosten. Alles zu Gebäudereinigung »

Fristen 2026: wie lange Sie noch Zeit haben

Zwei Fristen laufen unabhängig voneinander. Die eine bindet Ihren Vermieter, die andere Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 2 BGB

Abrechnung für 2025 muss bis 31.12.2026 da sein

Ihr Vermieter hat zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, die Abrechnung zuzustellen. Versäumt er die Frist, kann er grundsätzlich keine Nachzahlung mehr fordern. Ein Guthaben muss er Ihnen trotzdem auszahlen.

Monate
Wochen
Tage

Noch keine Abrechnung für 2025 erhalten? Dann läuft die Zeit für Ihren Vermieter, nicht für Sie.

§ 556 Abs. 3 Satz 5 BGB

Ist Ihre Abrechnung noch angreifbar?

Ihre Einwendungsfrist läuft zwölf Monate ab Zugang der Abrechnung, nicht ab dem Abrechnungsjahr. Eine Abrechnung für 2024, die Ihnen im Oktober 2025 zugestellt wurde, können Sie heute noch angreifen.

Abrechnungszeitraum
erhalten am
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Bitte wählen Sie den Abrechnungszeitraum und geben Sie das Zustelldatum ein.

Ist die Abrechnung formell fehlerhaft, beginnt die Frist erst mit Zugang einer korrekten Abrechnung. Maßgeblich ist der Zugang, nicht das Erstellungsdatum. Zum ausführlichen Fristenrechner »

Verhältnis zum offiziellen Mietspiegel Essen

Wir sind nicht der offizielle Mietspiegel für Essen. Diesen gibt in der Regel die zuständige Kommune heraus. Er dient der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete und ist die maßgebliche Grundlage bei Mieterhöhungen.

Was wir zusätzlich liefern, ist der warme Teil der Rechnung. Der offizielle Mietspiegel endet bei der Nettokaltmiete. Unsere Auswertung basiert nicht auf Befragungen, sondern auf echten Unterlagen: geprüften Nebenkostenabrechnungen, Mietverträgen und Belegen. Jede Position wurde von einem Prüfer einzeln durchgerechnet.

Für Kommunen, Verwaltungen, Mietervereine und wissenschaftliche Einrichtungen stellen wir ausführliche Auswertungen bereit. Zur Zusammenarbeit » oder direkt an [email protected]

Methodik in vier Sätzen

Datenbasis: 236 Nebenkostenabrechnungen aus Essen, eingereicht von Mietern und vollständig durch Mineko-Prüfer ausgewertet. Rollierend über die letzten zwölf Monate bis 30.06.2026.

Lagemaß: Gesamtwerte als Median über alle Abrechnungen, Einzelpositionen als Mittelwert nur der Abrechnungen, in denen die Position vorkommt. Deshalb addieren sich die Positionen nicht zum Gesamtwert.

Fehlerquote: Die 95 % beziehen sich auf geprüfte Abrechnungen. Da Mieter überwiegend dann prüfen lassen, wenn sie einen Verdacht haben, ist die Stichprobe selbstselektiert. Wo wir mehr Abrechnungen je Einwohner prüfen, liegt die Quote niedriger. Der belastbare Wert liegt näher an 90 als an 95 Prozent.

Kaltmiete: Aus den eingereichten Mietverträgen, überwiegend Bestandsmieten und keine Angebotsmieten. Der Wert liegt entsprechend zwischen dem Median des offiziellen Mietspiegels und den Portalpreisen.

Vollständige Methodik und Datenqualitätskriterien »

Hinweis zur Datennutzung: Die auf dieser Seite veröffentlichten Kennzahlen dürfen unter Nennung der Quelle „Mineko Mietspiegel Essen" zitiert werden. Für Online-Veröffentlichungen bitten wir um eine Verlinkung auf diese Seite. Diagramme, weiterführende Datenauswertungen und Pressematerial stellen wir auf Anfrage gerne zur Verfügung.
mehr als nur ein Mietspiegel

Warum Mineko?

Die Mineko-Mietspiegel basieren nicht auf Schätzungen oder Angebotsmieten, sondern auf tatsächlich geprüften Betriebskostenabrechnungen. Dadurch liefern sie belastbare Einblicke in kalte und warme Nebenkosten und ergänzen bestehende Mietspiegel um reale Betriebskostendaten.

  • Über 164.878 geprüfte Betriebskostenabrechnungen
  • Deutschlands größte Datengrundlage für tatsächlich abgerechnete warme Nebenkosten
  • Über 10 Jahre Spezialisierung auf Betriebskosten
  • Grundlage für Analysen, Recherchen und Vergleiche von Mietern, Medien und Institutionen

Häufige Fragen zum Mietspiegel Essen

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Warum addieren sich die einzelnen Kostenarten in Essen nicht zur Gesamtsumme?

Weil jede Position der Durchschnitt nur der Abrechnungen ist, in denen sie tatsächlich vorkommt. Der Gesamtwert von 3,45 € je Quadratmeter ist dagegen der Median über alle Essener Abrechnungen und liegt deshalb unter der Summe der Einzelpositionen.

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Dürfen in Essen noch Kabelgebühren über die Nebenkosten abgerechnet werden?

In der Regel nicht mehr. Das Nebenkostenprivileg für Kabelanschlüsse ist zum 30.06.2024 entfallen, seitdem dürfen Sammelverträge grundsätzlich nicht mehr pauschal über die Betriebskosten umgelegt werden. Steht in Ihrer Essener Abrechnung noch eine Kabelposition, lohnt der genaue Blick.

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Wie viele Nebenkostenabrechnungen hat Mineko in Essen geprüft?

236. Alle Werte auf dieser Seite stammen aus echten, von unseren Prüfern durchgerechneten Abrechnungen und Mietverträgen aus Essen, nicht aus einer Befragung. Ausgewiesen ist jeweils der Median.

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Was zahlt man in Essen an Nebenkosten pro Quadratmeter?

Aus 236 von Mineko geprüften Abrechnungen ergeben sich für Essen 3,45 € pro Quadratmeter und Monat, also 3.163 € im Jahr bei einer durchschnittlichen Wohnungsgröße von 76,4 m². Das liegt 239 € unter dem bundesweiten Vergleichswert von 3.402 €.

Unsere Daten für Medien, Behörden und Unternehmen

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Redaktionen & Blogs

📊 1. Presse & Medien

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Nebenkostenabrechnung in Essen prüfen lassen

95
% der geprüften Abrechnungen
in Essen
enthalten Fehler. Im Schnitt
480
€, die Sie zurückholen können.
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