Person, Fläche oder Einheit?

Verteilerschlüssel in der Nebenkostenabrechnung

Neben nicht umlagefähigen Kosten führen nach unserer Erfahrung falsche Verteilerschlüssel zu den häufigsten Fehlern bei Betriebskostenabrechnungen. Doch woran erkennen Sie als Mieter, wie etwas auf Sie korrekt umgelegt werden darf? Wir wollen in diesem Artikel erklären, was die rechtliche Grundlage für die Umlage von verbrauchsunabhängigen Kosten ist, damit Sie auf der sicheren Seite sind.

Prüfung der Verteilerschlüssel ist Bestandteil der Nebenkostenprüfung.Verteilerschlüssel

Das Wichtigste in Kürze

  • Verteilerschlüssel werden auch Umlageschlüssel oder schlicht Verteiler genannt
  • Verteiler sollten im Mietvertrag definiert werden
  • Sind es nicht, muss nach der Wohnfläche oder dem Verbrauch abgerechnet werden
  • Die Kostenverteilung nach Personen stellt keinen Verbrauch dar
  • Verteilerschlüssel können auch durch den Vermieter verändert werden
  • Änderungen des Verteilerschlüssels bedürfen einer Vorankündigung
  • Vermieter dürfen durch die Wahl ihrer Verteiler weder selbst profitieren noch einen sonstigen finanziellen Vorteil für sich erwirken

Das Maß aller Dinge: Welche Verteiler darf es sein?

Der Verteilerschlüssel ist der Maßstab, mit dem der Vermieter die Betriebskosten eines Abrechnungsjahres auf die Mieter eines Hauses verteilt. Dabei ist er nicht dazu verpflichtet, den gerechtesten Verteilerschlüssel zu wählen. Er darf aber durch den Verteilerschlüssel auch nicht selbst profitieren oder noch einen sonstigen finanziellen Vorteil für sich erwirken.

Einem Vermieter sollte bewusst sein, dass er durch die Wahl eines möglichst geeigneten Verteilerschlüssels die Mieter generell zum Sparen von Energie und Rohstoffen motiviert. Demgegenüber steht für den Vermieter jedoch immer die Einfachheit eines möglichst starren Verteilerschlüssels, welcher in erster Linie auf konstanten Werten basiert. 

In der Nebenkostenabrechnung muss für Mieter klar ersichtlich sein, wie der Vermieter die einzelnen Kostenpositionen errechnet hat. Ist das für den Mieter nicht möglich, sollte er den Vermieter zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Abrechnung auffordern. Bis zum Zeitpunkt, an welchem einem Mieter eine ordnungsgemäße Nebenkostenabrechnung vorliegt, hat dieser eine mögliche Nachzahlung nicht zu leisten.

Die bekanntesten Umlageschlüssel sind:

  • Die Wohnfläche
  • Der umbaute Raum
  • Die Personenzahl
  • Nach Wohneinheiten
  • Miteigentumsanteile bei Eigentumswohnungen
  • Verbrauchsabhängige Verteiler wie Kubikmeter, Megawatt, Heizeinheiten
Hinweis: Ein wichtiger Punkt, der vom Vermieter oft vergessen wird, ist, dass Kosten, welche anteilig für eine leerstehende Wohnung anfallen, nicht von allen Mietern mitbezahlt werden müssen, sondern einzig und allein vom Vermieter selbst.

Der Klassiker: Umlage nach Wohnfläche

Diese Kostenverteilung nach der Wohnfläche ist die häufigste Umlageart. Das hat mehrere Gründe. Erstens ändert sich die Wohnfläche in der Regel nicht. Zweitens: Wenn im Mietvertrag keine Vereinbarung zum Verteiler getroffen wurde, gilt § 556a Abs. 1 BGB, wonach die verbrauchsunabhängigen Kosten nach der anteiligen Wohnfläche zu verteilen sind.

Verteilerschlüssel Wohnfläche

Für die konkrete Berechnung des Kostenanteils wird zuerst die Gesamtfläche des Hauses bestimmt. Dann wird das Verhältnis der Fläche der jeweiligen Wohnung zu dieser Gesamtfläche berechnet. Daraus ergibt sich der prozentuale Anteil an den Nebenkosten für die Wohneinheit. 

Die Umlage nach der Wohnfläche stellt sozusagen den Regelfall dar, was auch damit begründet werden kann, dass es mitunter als gerecht angesehen wird, dass eine größere Wohnung auch höhere Kosten in der Nutzung verursacht. 

In der jährlichen Nebenkostenabrechnung müssen bei der Berechnung des Kostenanteils eines Mieters sowohl die Gesamtfläche als auch die Fläche angegeben werden, damit der Mieter die Richtigkeit der Abrechnung prüfen kann. Wie die Wohnfläche ermittelt wird, ist in der Wohnflächenverordnung geregelt. 

Demnach gehören zur Wohnfläche die Grundflächen sämtlicher Räume, die ausschließlich der betreffenden Wohnung zugeordnet werden. Besonderheiten sind jedoch bei Balkonen, Terrassen und Dachschrägen zu beachten.

Die Aussage, dass eine Verteilung nach der Wohnfläche gerecht ist, trifft jedoch nur unter der Voraussetzung zu, dass die Anzahl der Personen in dem Mietobjekt annähernd vergleichbar ist. Der Vergleich hinkt, wenn ein Mehrpersonenhaushalt eine kleinere Wohnung bewohnt als ein Single-Haushalt. Dabei ist der Vermieter nicht verpflichtet, die Kosten möglichst gerecht zu verteilen. 

Hinweis: Fehlen Informationen zur Gesamt- und Einzelwohnfläche, kann dies einen formellen Fehler darstellen, wodurch der Vermieter keine Nachforderung geltend machen kann. Dies ist dann der Fall, wenn die Verteilung der Kosten und somit der Rechenweg nicht mehr nachvollzogen werden können seitens des Mieters.

Verteilung nach Personenzahl

Diese Verteilung von Nebenkosten nach Personen ist nur zulässig, wenn sie im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wurde. Sie ist bei Vermietern auch nicht sehr beliebt, weil sie den Vermieter verpflichtet, mittels Hausbelegungslisten monatlich die Anzahl der Personen festzustellen, die in einer Wohnung leben. 

Verteilung nach Personen

Zu Personen zählen auch Kinder. Die Personenzahl kann sich aber schnell innerhalb eines Jahres ändern - beispielsweise ziehen größere Kinder aus der Wohnung der Eltern aus, junge Leute bekommen Nachwuchs oder ein Mieter bzw. eine Mieterin nimmt einen Lebenspartner in die Wohnung auf. 

Bei einem kleineren Mehrfamilienhaus, in dem der Vermieter selbst wohnt, ist das sicher kein großes Problem. Bei größeren Wohnobjekten ist es aber fast unmöglich, ständig auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Warum sollte dann überhaupt diese Art der Kostenverteilung gewählt werden? Die Antwort: Bei einigen Kosten ist es gerechter. 

So verursachen beispielsweise mehr Personen auch mehr Müll und verbrauchen mehr Wasser. Um den Kostenanteil einer Wohnung nach dieser Methode zu berechnen, wird zuerst der Gesamtverteiler als Anzahl aller im Haus lebenden Personen erstellt. Nun werden die Gesamtkosten beispielsweise für die Müllabfuhr durch die Gesamtverteiler dividiert. Das Ergebnis wird schließlich für jede Wohnung mit der Anzahl der dort lebenden Personen multipliziert. Dabei muss bei der Nebenkostenabrechnung genau angegeben werden, mit wie vielen Personen gerechnet wurde.

Hinweis: Für unsere Kunden empfehlen wir oftmals eine Belegeinsicht, um sich die Belegungslisten des Vermieters zeigen zu lassen. Ihr Anrecht dazu integrieren wir in die für unsere Kunden verfassten Widerspruchsschreiben.

Verteilung nach Wohneinheiten

Die Umlage nach Wohneinheiten ist die einfachste Art der Kostenverteilung, denn hier werden einfach die Gesamtkosten durch die Anzahl der Wohneinheiten geteilt. Allerdings ist diese Art der Abrechnung nur dann halbwegs gerecht, wenn die Wohnungen ungefähr gleich groß und von gleich vielen Personen bewohnt werden. 

Verteilung nach Wohneinheiten

Sonst würde die allein lebende Rentnerin in der Einzimmer-Wohnung genau so viel bezahlen, wie die fünfköpfige Familie in der 100-m²-Wohnung. Diese Art der Verteilung eignet sich also nur für verbrauchsunabhängige Kosten, wie beispielsweise die Grundsteuer oder die Kosten für den Schornsteinfeger. 

Miteigentumsanteile sind nicht gleich Wohnfläche

Der Miteigentumsanteil (kurz MEA) ist der rechnerische Bruchteil, den jeder Eigentümer an dem gemeinschaftlichen Eigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft hat. Meistens basieren die Gesamt-Wohnungsanteile, folglich die Anteile aller Eigentümer einer runden Zahl wie 1000, 10.000 oder 100.000 MEA.

Manchmal entsprechen die Miteigentumsanteile exakt der Wohnfläche, aber oftmals auch nicht. Das liegt daran, dass die Beschlüsse der Wohnungseigentümergemeinschaft neben der Wohnfläche auch andere Faktoren wie Lage und Ausstattung der einzelnen Wohnung berücksichtigen.

Im Mietvertrag muss vereinbart sein, dass die Betriebskosten nach Miteigentumsanteilen verteilt werden dürfen. Ist dies nicht der Fall oder darf laut Mietvertrag der Wohnungseigentümer als Vermieter den Umlageschlüssel nicht “nach billigem” Ermessen ändern, so gilt § 556a Abs. 1 BGB, wonach die verbrauchsunabhängigen Kosten nach der anteiligen Wohnfläche zu verteilen sind. 

Wie kann der Verteilerschlüssel geändert werden?

Bezüglich der Vereinbarung eines Verteilerschlüssels zur Umlage der Nebenkosten auf die einzelnen Mieter hat immer die im Mietvertrag festgehaltene Regelung Vorrang. Aus verschiedenen Gründen kann es jedoch im Laufe des Mietverhältnisses dazu kommen, dass der Vermieter einen abweichenden Verteilerschlüssel anwenden möchte. 

Ursachen hierfür kann ein dauerhafter Leerstand sein, die Vereinheitlichung der Umlageschlüssel für alle Mieter oder eine gerechtere Verteilung der Kosten auf die einzelnen Mietparteien. Ob und unter welchen Umständen eine Änderung des Verteilerschlüssels wirksam ist, unterliegt Regelungen.

Erstens kann ein Vermieter nicht willkürlich eine einseitige Änderung des Verteilerschlüssels vornehmen, da dies einen Vertragsbruch darstellen würde. Auf der anderen Seite kann auch der Mieter seinerseits nicht einseitig eine Änderung des Umlageschlüssels verlangen, um beispielsweise zu einer verbrauchsabhängigen Verteilung zu wechseln.

Eine Veränderung des Umlagemaßstabs ist jederzeit möglich, sofern sich Mieter und Vermieter im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigen können. Dazu genügt ein Nachtrag im Mietvertrag. Ist eine Änderung nicht im Sinne des Mieters, muss er seine Ablehnung eindeutig vermitteln. 

Wenn der Mieter mit dem neuen Umlageschlüssel einverstanden ist, kann die Akzeptanz ohne eine besondere Kundgabe zum Ausdruck gebracht werden. In diesem Fall genügt es, wenn der Mieter die Vorauszahlungen sowie etwaige Nachforderungen aus der Nebenkostenabrechnung ohne Vorbehalt begleicht.

Eine Änderung des Verteilerschlüssels können Vermieter aber auch nach eigenem Ermessen vornehmen, wenn ein entsprechender Änderungsvorbehalt im Mietvertrag festgehalten wurde. Dieser berechtigt den Vermieter zur einseitigen Veränderung des Umlageschlüssels in der Betriebskostenabrechnung, ohne dass hierfür die Zustimmung des Mieters erforderlich ist. 

Doch auch in diesem Fall kann der Vermieter nicht einfach nach Belieben Veränderungen vornehmen, es müssen sachliche Gründe vorliegen, die eine Abänderung rechtfertigen. Kurzfristiger Leerstand zählt nicht dazu. In jedem Fall muss der Vermieter den Mieter über einen neuen Verteilerschlüssel in Kenntnis setzen, und zwar in schriftlicher Form. 

Hinweis: Eine Mitteilung zur Veränderung der Umlageschlüssel muss vor Ablauf des Abrechnungszeitraums erfolgen, damit sie im kommenden Abrechnungsjahr angewendet werden kann. Sie geht nicht rückwirkend.

So können Sie die Nebenkostenabrechnung prüfen lassen

Nach unserer Erfahrung kommt es bei der Wahl der Umlageschlüssel bei Betriebskostenabrechnungen immer wieder zu Fehlern. Neben nicht umlagefähigen Betriebskosten machen falsche Verteiler einen Großteil aus, warum über 80 Prozent aller Nebenkostenabrechnungen Fehler aufweisen. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Vermieter alles richtig macht, laden Sie einfach in wenigen Schritten Ihre Betriebskostenabrechnung bei uns hoch. Wir prüfen es mit unserer jahrelangen Expertise.

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Unser Regelwerk wird regelmäßig an die aktuelle Rechtsprechung und die neusten Urteile angepasst.

Abgleich und Prüfung Mietvertrag

Sind nur Positionen gemäß Mietvertrag umgelegt worden? Prüfung auf Zulässigkeit.

Prüfung der gesetzlichen Fristen

Hat ihr Vermieter alle gesetzlichen Fristen zur Abrechnung eingehalten?

Prüfung Verteilerschlüssel

Sind die Verteilerschlüssel korrekt angewandt und richtig berechnet worden?

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Der rund 30-seitige Prüfbericht erklärt Ihre Abrechnung und deckt die Fehler des Vermieters auf. Klar erklärt.

rechnerische & formelle Richtigkeit

Ist die Abrechnung rechnerisch und formell korrekt aufgesetzt? Sind die Einzelpositionen formell richtig.

Expertenprüfung

Jede Prüfung wird von unseren Experten für Nebenkostenabrechnungen durchgeführt.

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Nebenkostenabrechnung und Mietvertrag einfach mit dem Handy abfotografieren und hochladen.

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Sind die Positionen korrekt, nachvollziehbar und für das Objekt plausibel erklärt?

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Prüfung aller Einzelpositionen in der Abrechnung auf generelle Umlegbarkeit.

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Wie schreibe ich es meinem Vermieter? Das Widerspruchspreiben ist komplett vorformuliert.

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Im Prüfbericht wird das konkrete weitere Vorgehen für Ihre Abrechnung und Ihren Vermieter empfohlen.

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Kundenbewertungen über uns
Lesen Sie, was unsere zufriedenen Kunden über uns sagen und schreiben. Hier erfahren Sie, warum die Kunden ihre Nebenkostenabrechnungen bei uns prüfen lassen und Mineko empfehlen.
Sebastian S.
vor 1 Tag
Ich verwende MiNeKo bereits seit einigen Jahren standardmäßig zur Überprüfung meiner Betriebskostenabrechnungen. Ich bin jedes Mal überrascht in welcher Ausführlichkeit der Prüfbericht ausgestellt wird und wie alles für die weiteren Schritte vorbereitet ist. Zudem erreicht man immer jemanden und die Antwortgeschwindigkeit ist vorbildlich. Jährlich meine BK-Abrechnung prüfen zu lassen, gibt mir einfach das gute Gefühl, dass alles seine Ordnung hat und berechtigt ist. Danke und im nächsten Jahr dann wieder ;-)
Marina Burkert
vor 3 Monaten
Betriebskosten prüfen.... für Gewerbe zum Nulltarf wenn man bei der ARAG Rechtsschutz versichert ist !
Florian M.
vor 1 Monat
Absolut zufrieden mit dem Umfang des Prüfberichts. Bearbeitung genau innerhalb der angegebenen Frist vom Einreichen der Unterlagen bis zum Prüfergebnis innerhalb von wenigen Tagen. Der Bericht ist umfangreich und wenn man ihn aufmerksam liest, sind kaum offene Fragen übrig. Ich werde nächstes Jahr wieder prüfen lassen.
Yvonne Alsleben
vor 9 Wochen
Bereits zum zweiten mal habe ich meine Abrechnungen für eine Wohnung und ein Gewerbeobjekt von Mineko prüfen lassen. Wie schon im Vorjahr, bin ich absolut zufrieden mit dem Resultat. Die Ergebnisse habe ich nach einer kurzen Bearbeitungszeit bekommen und die gefundenen Mängel wurden von beiden Vermietern problemlos anerkannt. Dadurch habe ich eine hohe Erstattung zu viel gezahlter Nebenkosten erhalten. Die Investition hat sich definitiv gelohnt. Vielen lieben Dank an das tolle Team von Mineko und bis zum nächsten Jahr :-).
Lara Wunder
vor 2 Wochen
Top Aufklärung und Beratung. Mir war nicht alles ganz verständlich, daher hat sich ein wirklich netter Mitarbeiter viel Zeit genommen, mir alles zu erklären und die möglichen Schritte durchzugehen. Zahlen muss ich statt gut 200 Euro dieses Jahr nichts, da die Abrechnung sehr fehlerbehaftet war. Vielen Dank und bis nächstes Jahr!
noch Fragen?
Falls manches noch nicht klar sein sollte, hier finden Sie die Antworten auf die gängigsten Fragen.
Warum ist eine Prüfung für Rechtsschutz Versicherte meistens kostenlos?

Mineko arbeiten mit den wichtigsten Rechtschutzversicherungen in Deutschland seit mehr als einem halben Jahrzehnt zusammen und prüft für die Kunden der Versicherungen. Als Spezialisten für die Nebenkostenprüfung machen wir nur das und können somit skaliert und hochpräzise Prüfen.

Die Kosten für eine Prüfung wird von den Versicherungen lieber übernommen als eine Rechnung vom Anwalt. Mineko prüft schneller und als Spezialist präziser. Jede einzelne Prüfung verbesser und optimiert unser Regelwerk. Deshabl vertrauen mehr als ein Dutzend Versicherungen auf die Prüfung von Mineko wie z.B. ARAG, DEVK, R+V, Allianz, HUK, Zurich, Württembergische, Adam Riese, WGV, LVM und viele weitere. Finden Sie heraus ob ihre Rechtschtutz mit dabei ist.

Ich habe die Nachzahlung bereits bezahlt. Macht das Prüfen trotzdem Sinn?

Die Bezahlung einer Nachzahlung ist keine Zustimmung. Ein Überprüfen der Abrechnung macht in diesem Falle erst recht Sinn, um Gewissheit zur Korrektheit zu bekommen. Das selbe gilt auch bei eine Gutschrift. Als Mieter haben Sie 365 Tage nach Erhalt der Abrechnung Zeit diese prüfen zu lassen. Der Zeitpunkt nach Zahlung der Nachzahlung ist somit perfekt für eine Prüfung.

Welche Unterlagen werden für die Prüfung benötigt?

Wir benötigen für die Prüfung folgende Unterlagen:

  1. Ihre komplette Nebenkostenabrechnung inklusive der Heizkostenabrechnung und Anschreiben des Vermieters
  2. Ihren vollständigen Mietvertrag inklusive aller Anhänge und Zusatzvereinbarungen

Die Dokumente sind notwendig, damit wir so genau wie möglich prüfen können und für Sie das beste Ergebnis erzielen können. In vielen Fällen entscheidet nämlich Ihr Mietvertrag darüber welche Kosten in welchem Umfang auf Sie umgelegt werden dürfen. Sind bestimmte Kosten dort nicht explizit aufgeführt, dürfen Sie auch nicht abgerechnet werden.

Wieviele Nebenkostenabrechnungen hat Mineko bereits geprüft?

Seit dem Start von Mineko in 2014 hat das Unternehmen bereits über 100.000 Nebenkostenabrechnungen für Mieter geprüft. Die Prüfalgorithmen werden kontinulierlich verbessert und durch die neuen Prüfungen optimiert. Jede Abrechnung verbessert das Regelwerk der Prüfungen.

Gewerbliche Betriebskostenabrechnungen prüft Mineko kontinuierlich für hunderte von Unternehmen aus Deutschland.

Kunden von Rechtschutzversicherungen prüfen ihre Abrechnungen komplett kostenfrei. Die Prüfung ist mit inbegriffen bei vielen Rechtsschutzversicherungen mit dem Baustein Wohnen. Mit inbegriffen ist eine Prüfung bei ARAG, DEVK, R+V, Württembergische, Adam Riese, Allianz, WGV, HUK, LVM, Zurich und vielen weiteren. Erfahrungsgemäss wird eine Prüfung auch bei den meisten anderen Rechtschutzversicherungen übernommen, die Prüfung dazu wird von Mineko übernommen.

Was kostet eine Prüfung der Nebenkostenabrechnung

Für die meisten Mieter von Wohnungen ist eine Überprüfung der Nebenkostenabrechung ohne Kosten verbunden, wenn eine Rechtsschutzversicherung mit dem Baustein Wohnen vorhanden ist.

Ohne Rechtsschutzversicherung können Sie ihre private Nebenkostenabrechnung von unseren Experten für schon ab 49 € prüfen lassen - einmalig, ohne Abo. Egal wie umfangreich oder kompliziert Ihre Abrechnung auch sein mag, der Preis bleibt für Sie derselbe. Sie erhalten das Ergebnis unserer Prüfung innerhalb von wenigen Tagen.

Die Preise sind abhängig von Ihrer Wohnungsgröße und wie schnell Sie das Ergebnis erhalten möchten. Eine Übersicht über die Preise und Leistungen für das Prüfen von Nebenkostenabrechnungen für Wohnraum finden Sie hier.  Weiter zu Preisen Prüfung von Gewerbe-Mietflächen.

Was genau prüft Mineko und was nicht?

Was wir im Umfang einer Nebenkostenprüfung prüfen:

  • den Abrechnungszeitraum und die Erstellung der Abrechnung
  • die rechnerische Richtigkeit jeder einzelnen Abrechnungsposition
  • die Verwendung der korrekten Verteilerschlüssel
  • die Umlagefähigkeit der einzelnen Betriebskostenarten
  • die formelle Richtigkeit der Abrechnung
  • die Vereinbarkeit mit mietvertraglichen Bestimmungen
  • die Einhaltung der aktuellen Deutschen Rechtsprechung

Was wir NICHT prüfen können:

  • Belege: Wir können nicht überprüfen, ob Ihr Vermieter einzelne Leistungen, wie z.B. Wartungsarbeiten am Gebäude, auch tatsächlich durchgeführt hat. Das wäre nur durch einen Gutachter möglich, der sich vor Ort an Ihrem Gebäude die Arbeiten anschaut und bewertet. Falls Sie Zweifel an den aufgeführten Kosten haben, empfehlen wir Ihnen die Belegeinsicht beim Vermieter anzufragen. Ihr Vermieter ist nach deutschem Recht verpflichtet Ihnen Einsicht zu gewähren.
  • Korrektheit der Vermieterangaben zu den Gesamtkosten und Verbrauchswerten: Wir können nicht überprüfen, ob z.B. Zählerstände richtig abgelesen wurden. Das wäre ebenfalls nur durch eine vor Ort Kontrolle der Strom-, Wasser- und Heizungszähler möglich. Die Ablesung müsste außerdem quasi in Echtzeit passieren, da sich rückwirkend Verbräuche maximal schätzen ließen. Darüber hinaus müsste man die Zähler an sich auf korrekte Funktionsweise überprüfen.
  • Prüfung der Wahrung des Gebotes der Wirtschaftlichkeit: Wir können nicht überprüfen, ob Ihr Vermieter die veranschlagten Betriebskosten unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auf Zweckmäßigkeit und wirtschaftliche Zumutbarkeit kontrolliert hat. Hierfür müsste man sich für alle beauftragten Arbeiten und Dienstleistungen Vergleichsangebote von anderen Dienstleistern in Ihrer Region einholen.

Lohnt sich die Prüfung meiner Nebenkostenabrechnung?

Eine professionelle Prüfung der Nebenkostenabrechnung lohnt sich immer. Wir haben aber bereits über 100.000 Nebenkostenabrechnungen geprüft und dabei eine Fehlerquote von 90% festgestellt. Im Durchschnitt sind die fehlerhaften Abrechnungen € 317 zu hoch. Da lohnt sich die Beauftragung also auf jeden Fall.

Auch wenn die Prüfung ergibt, dass Ihre Abrechnung zu 100% korrekt ist, lohnt es sich für Sie. Der aussagekräftige Prüfbericht erklärt die Positionen und Sie haben endlich die Gewissheit: Ihr Vermieter rechnet korrekt ab. Ohne Prüfung hätten Sie das nicht herausgefunden.

Wie kann ich die Unterlagen hochladen?

Sie können Ihre Unterlagen ganz bequem von zu Hause aus hochladen.

Dazu scannen oder fotografieren Sie die benötigten Unterlagen einfach mit Ihrem Handy ab und fügen diese mit nur einem Klick auf unserer Website ein. Nach Überprüfung der Vollständigkeit der Unterllagen wird mit der Prüfung begonnen.

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