So sparen Sie effizient Heizkosten ohne dabei zu frieren

Nebenkosten prüfen lassen - MINEKO

Mit durchschnittlich 60 Prozent der Nebenkosten bilden Heizkosten einen erheblichen finanziellen Aufwand bei den Mietnebenkosten. Durch effizientes Heizen und Lüften können diese Kosten maßgeblich gesenkt werden.

Tipps und Tricks für Mieter

Im Internet existieren zahlreiche Ratgeber und Anleitungen zum Thema “Richtig Heizen und Lüften”. Wir haben uns schlau gemacht, mit unseren Freunden und Heizexperten von Kesselheld gesprochen und die besten Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst.

Tipp 1: Unterschiedliche Räume – unterschiedliche Temperaturen

Nicht jeder Raum im Haushalt muss auf dieselbe Temperatur gebracht werden. Das Umweltbundesamt empfiehlt eine durchschnittliche Temperatur von 20 bis 22 Grad. Das sollten Sie aber nicht in jedem Raum einfach so umsetzen. Generell gilt die Faustregel: Je länger die Verweildauer in einem Raum, desto näher sollte die Raumtemperatur am Durchschnittswert liegen.

Ganz konkret bedeutet das:

  • Im Flur genügt eine Temperatur von 15 bis 18 Grad
  • Auch in der Küche, wo Herd und Kühlschrank Wärme erzeugen, reichen 18 bis 20 Grad auf dem Thermostat
  • Im Bad hingegen sind Temperaturwerte von 20 und 23 optimal
  • Im Schlafzimmer reichen 17 bis 19 Grad

Kälter als 17 Grad sollte es auf Dauer in keinem Wohnraum sein. Zum einen vermeiden Sie damit Schimmelbildung, da sich Schimmel gerade in kühleren Räumen schnell ausbreitet. Zum anderen benötigen Sie überproportional viel Energie, wenn Sie einen Raum täglich auskühlen lassen und dann nur abends auf Idealtemperatur bringen. Stattdessen sparen Sie Betriebskosten in dem Sie den Raum konstant auf 17 Grad halten und bei Bedarf lediglich ein bisschen dazu heizen.

Tipp 2: Tür zu, Heizung an

Wenn Sie Tipp 1 bereits umsetzen, lohnt sich ein genauerer Blick auf die Heizkörper. Sie erzielen große Effizienzsteigerungen, wenn Sie in jedem Raum die dortigen Heizkörper einsetzen. Versuchen Sie nicht mit dem Wohnzimmer auch das Schlafzimmer zu heizen. Dies bietet den Vorteil, dass die Temperatur für jeden Raum individuell reguliert wird und in offen angelegten Räumlichkeiten keine Hitze entweichen kann. Also Türen schließen, jeden Raum einzeln heizen, Betriebskosten beim Heizen sparen.

Ein weiteres Argument ist die Luftfeuchtigkeit: Warme Luft hat für gewöhnlich eine höhere Luftfeuchtigkeit als kältere Luft. Zieht nun warme Luft in einen kälter temperierten Raum, zum Beispiel aus dem Wohnzimmer in den Flur, besteht das Risiko, dass die Feuchtigkeit in die Wände einzieht und dort Schimmelbildung fördert.

Tipp 3: Mit Bedacht heizen für langfristige Wärme

Gerade zur winterlichen Urlaubssaison stehen viele Verbraucher vor der Frage: Wie heize ich im Urlaub? Oftmals stellen Bewohner die Heizung vollständig aus, in der Hoffnung, dass das Energie spart. Das ist aber nicht nur energetisch ineffizient, sondern bringt auch eine Reihe von Gefahren mit sich.

Wer effizient und kostensparend heizt, schaltet seine Gas- oder Ölheizung auch im Winterurlaub nicht gänzlich aus. Denn es gilt: Ständiges An- und Abstellen der Heizung verbraucht mehr Energie, als den Raum konstant mit niedriger Temperatur zu heizen. Besser ist es, die die Heizung vor dem Urlaubsbeginn auf 16 bis 17 Grad zu stellen. Somit vermeiden Sie hohe Heizkosten durch das „Aufheizen“ der ganzen Wohnung bei Ihrer Rückkehr.

Tipp 4: 5-10-25 – Richtiges Lüften leichtgemacht

Diese kleine Faustregel hilft im Winter sowie im Sommer effizient zu Lüften – ohne das im Winter wertvolle Wärme entweicht und im Sommer viel Luftfeuchtigkeit in die Räumlichkeiten eindringt.

5 Mal täglich:

Ob Winter- oder Sommerzeit, mindestens 5 Mal täglich sollte man im eigenen Haushalt lüften. So lässt sich Schimmelbildung durch hoher Luftfeuchtigkeit entgegenwirken und ein angenehmes Raumklima sicherstellen.

10 Minuten im Winter:

Jedes Mal lüften sollte 10 Minuten dauern. Im Winter sind bei Einhalten der ersten Regel somit über den Tag verteilt 50 Minuten lang die Fenster offen. Es ist wichtig, dass diese dabei so weit wie möglich geöffnet sind. Wer seine Fenster hingegen auf die Kippfunktion stellt, lüftet meist länger und ineffizienter, da mehr Heizwärme entweichen kann.

25 Minuten im Sommer:

Auch im Sommer empfiehlt es sich fünfmal täglich für frische Luft im eigenen Haus zu sorgen. Geeignet ist eine Dauer von 25 Minuten bei weit geöffnetem Fenster. Sofern möglich, ist es am effektivsten durch das Öffnen zweier gegenüberliegender Fenster einen Durchzug zu erzeugen.

Nach dem Lüften sind die Fenster unbedingt vollständig zu schließen, damit Luftfeuchtigkeit und Schwülwärme nicht in die eigenen vier Wände einziehen. Empfehlenswert ist es auch das Fenster nachts auf „Kipp“ zu stellen, um die kalte, trockene Abendluft auszunutzen.

Zusätzliches Einsparpotenzial durch richtiges Heizen und Lüften

Richtiges Heizen und Lüften spart bares Geld. Kleine Investitionen, wie in ein elektronisches Thermostat erleichtern die Temperatureinstellung an der eigenen Heizung. Bei einer durchschnittlich gedämmten Wohnung sind Einsparungen von jährlich etwa 60 Euro dabei möglich. Verzichten Sie im Winter auf ineffizientes Dauerlüften, können Sie bis sogar bis zu 170 Euro sparen.

Durch Nachrüsten noch mehr Sparen

Freigelegte Heizungsrohre verlieren Wärme bevor Sie bei Ihnen ankommt. Gerade in Altbauten mit langen Fluren lohnt es sich daher über eine Isolierung der Heizungsrohre nachzudenken.

Eine einfache Rohrschalenisolierung ist bereits ab vier Euro im Baumarkt erhältlich. Bei Neubauten ist das sogar Pflicht: Die Energieeinsparverordnung schreibt vor, dass in neuen Gebäuden Heizrohre isoliert sein müssen. Bei Verstoß sind Bußgelder möglich.

Aufwändiger, aber noch effektiver, ist die Dämmung hinter Ihrem Heizkörper. Geeignetes Dämmmaterial ist auch hier im örtlichen Baumarkt erhältlich. Dieses wird hinter den Heizkörper angebracht und soll vermeiden, dass Raumwärme an Außenwände abgegeben wird.

Weitere Tipps und Tricks zum richtigen Heizen und Lüften, können Sie bei unseren Freunden von Kesselheld nachlesen.

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