Betriebskosten der Entwässerung – Zusammensetzung und Umlage

Die Kosten, welche von einem Mieter durch Abwasser entstehen, können vom Vermieter durch die Nebenkosten auf Mieter umgelegt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Mieter und Vermieter sich im Mietvertrag auf die Umlage von Nebenkosten geeinigt haben.

Woraus setzen sich die Kosten für die Entwässerung zusammen?

Den größten Teil der Entwässerungskosten machen die Gebühren für die Haus- und Grundstücksentwässerung durch eine öffentliche Entwässerungseinrichtung, die sogenannten Kanal- oder Sielgebühren, aus. Des Weiteren sind auch Kosten, welche durch den Betrieb einer nicht öffentlichen Kläranlage oder einer Sicker- bzw. Klärgrube entstehen, und die Kosten des Betriebs einer Entwässerungspumpe Bestandteil der Entwässerungsgebühren.

Unabhängig vom eigentlichen Verbrauch entstehen für den Mieter auch Grundgebühren für den Anschluss bzw. den zur Verfügung gestellten Zähler.

Welche Kosten dürfen auf den Mieter umgelegt werden?

Bestimmte Kosten dürfen vom Vermieter bezüglich der Entwässerungskosten jedoch nicht auf den Mieter umgelegt werden. Hierzu gehören neben den Reparaturund Instandhaltungskosten auch die Anschlussgebühren an das Abwassernetz. Bei der Berechnung der für den jeweiligen Mieter anfallenden Kosten wird in der Regel der Gesamtverbrauch des Hauses ins Verhältnis zum individuellen Verbrauch gesetzt.

Wie können Sie auf eine fehlerhafte Umlage reagieren?

Hat Ihr Vermieter Positionen abgerechnet, die nicht in eine Nebenkostenabrechnung gehören? Die Experten haben herausgefunden, dass 81% der Abrechnungen fehlerhaft sind. Lassen Sie die Experten von MINEKO prüfen und sparen Sie bares Geld. Einfach die Abrechnung hochladen. Nach bereits 48 Stunden erhalten Sie einen individuellen Prüfbericht sowie ein bereits vorgefertigtes Widerspruchsschreiben für den Vermieter. Laden Sie jetzt hoch!