Dachrinnenreinigung in den Nebenkosten

Die Dachrinnenreinigung bezeichnet die Säuberung der Dachrinnen und ist ein Posten in den umlagefähigen Nebenkosten.

Ist eine Wohnanlage von Bäumen gesäumt oder wird das Dach von anderen Quellen regelmäßig verdreckt, ist eine regelmäßige Dachrinnenreinigung für die Vermieter notwendig. Eine Verstopfung der Dachrinnen und Regenwasser-Abflüsse durch Nadeln und Laub könnte weitere Schäden nach sich ziehen und Kosten verursachen.

Durch die Dachrinnenreinigung beugt der Vermieter also etwaigen nachteiligen Konsequenzen für ihn und, in Bezug zur Sicherheit, auch für den Mieter vor. Diese vorbeugende Reinigung der Dachrinnen hat einen weiteren wichtigen Aspekt für die Hausverwaltung: Nur in diesem Falle sind die Kosten dafür nämlich auf die Mieter umlagefähig.

Sollte die Dachrinnenreinigung nach einer eingetretenen Verunreinigung und Verstopfung nötig werden, kann der Vermieter sie nicht in die Nebenkostenabrechnung aufnehmen. Diese nachträgliche Bereinigung zählt zu den Instandhaltungskosten.

Ein weiterer Aspekt, um die Umlage der Dachrinnenreinigung wirksam zu machen, ist die eindeutige Vereinbarung im Mietvertrag.

In den Nebenkosten sind sie als Sonstige Betriebskosten aufzuführen und zählen nicht zu den Entwässerungs- und Hausmeisterkosten. Nicht zuletzt muss die Dachrinnenreinigung regelmäßig anfallen, um sie dem Mieter aufzubürden.