Rauchmelder

Ein Rauchmelder ist ein elektronisches Gerät, was den Bewohner bei einer Rauchentwicklung und vor einem Brand warnen soll.

Der Rauchmelder beinhaltet Sensoren, die die Rauchemission erfassen und dann durch eine interne Alarmsirene Laut geben. In vielen Bundesländern gehört es mittlerweile zur Pflichtausstattung in Neubauten. Auch bei Alt- und Umbauten soll der Rauchmelder zur Regel werden.

Beispielsweise wird im Norden die Sicherheit besonders groß geschrieben und so gilt in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern eine Einbaupflicht. Bundesländer wie Berlin und Brandenburg oder Sachsen haben noch keine Einbaupflicht des Rauchmelders veranlasst.

Eine geeignete Praxis wäre bestenfalls das Schlaf- und Kinderzimmer mit Brandmeldern zu bestücken. Dies schließt nach DIN14676 ebenfalls den Flur mit ein.

Der Rauchmelder sollte in der Raummitte an der Decke platziert werden. Fachmännisch als Rauchwarnmelder bezeichnet, dient er zur Früherkennung von Bränden und zur Minimierung eines Sach- und Personenschadens durch einen Brand.

In den Nebenkosten können die Kosten für den Rauchmelder auch auf die Mieter umgelegt werden. Sie fallen unter die Sonstigen Betriebskosten und können vollständig auf den Mieter umgewälzt werden. Auch den Einbau kann der Vermieter in die Nebenkostenabrechnung aufnehmen.

Die Wartungskosten für den Rauchmelder gelten ebenfalls als umlagefähig. Einzig die Anschaffungskosten können nicht zur Umlage in den Nebenkosten herangezogen werden.

Ebenfalls kann der Einbau eines Rauchmelders eine Mieterhöhung nach sich ziehen. Die Maßnahme gilt als Modernisierung und rechtfertigt so eine Steigerung der Miete.