Die beheizbare Wohnfläche in der Heizkostenabrechnung

Beheizbare Wohnfläche Heizkostenabrechnung - MINEKO

Ein wichtiger Punkt in der jährlichen Betriebskostenabrechnung sind die Heizkosten. Damit der Mieter feststellen kann, ob die Heizkostenabrechnung fair und korrekt ist, müssen sowohl die angefallenen Kosten als auch der Abrechnungsschlüssel klar und verständlich dargestellt werden. Heizkosten müssen sowohl nach Wohnfläche als auch nach Verbrauch umgelegt werden. Mindestens in einem Verhältnis von 50/50, höchstens 70/30, von Verbrauch zu Wohnfläche. Das heißt, das die Heizkosten immer auch nach Wohnfläche verteilt werden müssen. Hierzu gibt es verschiedene Varianten. Eine Möglichkeit, die Heizkosten abzurechnen, ist gemäß der beheizbaren Wohnfläche. Doch was hat es mit dieser Bezeichnung auf sich und wie lässt sich überprüfen, ob die Zahlen korrekt sind?

Gesetzliche Regelungen

Die Rahmenbedingungen für die Berechnung von Heizkosten sind in verschiedenen Verordnungen festgelegt. Dazu gehören die Verordnung über die Heizkostenabrechnung, die Wohnflächenverordnung und die Energiesparverordnung. Bei der konkreten Berechnung der Heizkosten gibt es verschiedene Modelle. Als Berechnungsgrundlage kann beispielsweise die Wohnfläche genommen werden, die beheizte Wohnfläche, der umbaute Wohnraum oder der beheizte umbaute Wohnraum. Ausschlaggebend ist, worauf sich die Vertragspartner bei Abschluss des Mietvertrags geeinigt haben. Die Heizkosten werden bei der Abrechnung in Grund- und Verbrauchskosten aufgeteilt; die Wohnfläche ist hierbei für die Berechnung der Grundkosten relevant.

Was gehört zur beheizbaren Wohnfläche?

Welche Bereiche von angemieteten Räumlichkeiten zur beheizbaren Wohnfläche gehören, ergibt sich aus den beiden Begriffen beheizbar und Wohnfläche. Zu den beheizbaren Räumen werden nicht nur solche gerechnet, die über einen eigenen Heizkörper verfügen, sondern auch diejenigen, die durch anliegende Räume mit Wärme versorgt werden. Wenn sich innerhalb der Wohnung ein heizungsloser Raum befindet, wird er deswegen bei der Abrechnung berücksichtigt. Bei einem angemieteten Haus werden alle Räume, die sich innerhalb des Gebäudes befinden, als beheizbar gewertet, auch Treppenhaus und Keller.

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Welche Flächen gehören nicht zur beheizbaren Wohnfläche?

Nur, was laut Vertrag tatsächlich zur Wohnfläche gehört, darf auch in der Abrechnung berücksichtigt wird. Wenn ein Teil der angemieteten Flächen nur anteilig zur Wohnfläche gerechnet wird, gilt das ebenfalls für die Heizkostenabrechnung. Zu diesen anteiligen Wohnflächen gehören generell die Terrasse oder der Balkon, beide gelten jedoch nicht als beheizbarer Wohnraum. Bei Zweifeln an der Korrektheit der angegebenen Fläche in der Heizkostenabrechnung sollten die Wohnräume nachgemessen und die Berechnung überprüft werden.

Wie können Sie Ihre Nebenkostenabrechnung prüfen lassen?

Nebenkostenabrechnungen sind rechtlich komplex und rechnerisch kompliziert. Die beste Möglichkeit ist daher, die Abrechnung von einem Experten prüfen zu lassen. Ob sich das lohnt, können Sie in unserem kostenlosen Schnell-Check in nur 2 Minuten herausfinden.

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