Warmmiete – einfach erklärt

Die Warmmiete ist ein Begriff von vielen, mit denen sich Mieter bei Wohnungssuche und mietrechtlichen Streitigkeiten konfrontiert sehen.

Diese können zum Teil stark verwirren, da der Begriff der Miete gesetzlich nicht festgelegt ist und selbst unter Juristen nicht immer Klarheit darüber besteht, was und inwiefern es unter den Begriff der Miete fällt, geschweige denn unter den Begriff der Warmmiete.

Warmmiete einfach erklärt

Inhalt:

Abgrenzung des Mietbegriffs

Nach allgemeiner Auffassung setzt sich die Miete aus zwei Bestandteilen zusammen. Diese sind die Grundmiete und die Betriebskosten.

Die Grundmiete, häufig auch als Nettokaltmiete bezeichnet, ist der Kostenanteil für die bloße Gebrauchsüberlassung der Mietsache. Kommen die Betriebskosten hinzu, ist zwischen den sogenannten kalten und warmen Betriebskosten zu differenzieren. Die kalten Betriebskosten wiederum werden nochmals in kalte und kalte verbrauchsabhängige Betriebskosten aufgeteilt.

Die kalten Betriebskosten sind diejenigen, die nicht verbrauchsabhängig anfallen. Das wären beispielsweise die Gartenpflege und Kosten für den Hauswart. Diese Kosten fallen an, auch wenn der Mieter einmal längere Zeit abwesend ist oder einmal Besuch von der Familie hat. Die Umstände haben keinerlei Einfluss auf das Entstehen oder den Umfang die Kosten.

Zu den kalten verbrauchsabhängigen zählen etwa die Kosten der Wasserversorgung und des Kabelfernsehens. Diese Kosten fallen durch die Nutzung des Wohnraums durch den Mieter an. Wenn der Mieter Besuch von der Familie hat, steigen die verbrauchsabhängigen Kosten natürlich an, da ein höherer Verbrauch entsteht.

Welche Kosten zählen zu den warmen Betriebskosten?

Diese Kosten sind im wahrsten Sinne des Wortes „warm“. Denn hierunter fallen die Kosten für die Heizung und, soweit nicht durch Boiler oder Durchlauferhitzer in der Wohnung an das Kaltwasser angeschlossen, auch Warmwasser.

Sind alle kalten Betriebskosten und die Heizung sowie Warmwasser an den Vermieter zu zahlen, so spricht man von der Bruttowarmmiete oder Inklusivmiete. Sind einige, aber nicht alle kalten Betriebskosten in der Miete enthalten, so spricht man von der Teilinklusivmiete.

Unterschied zwischen Warmmiete und Netto-Warmmiete

Von der Netto-Warmmiete spricht man immer dann, wenn der Mieter lediglich die Grundmiete sowie Heizung an den Vermieter abführt. Das bedeutet, dass sich der Mieter selbst um die Energieversorgung kümmert. Dieser Fall ist in der Praxis eher ungewöhnlich, sollte an diese Stelle jedoch erwähnt werden.

Haben Mieter und Vermieter also vereinbart, dass eine sogenannte Warmmiete zu zahlen ist, so meint dies, dass der Mieter die Kosten für Heizung und Warmwasser an den Vermieter zahlt und der Vermieter diese Kosten wiederum an den Energieversorger abführt. Es handelt sich hierbei, wie bei allen Betriebskosten, um durchgereichte Kosten.

Ist man sich als Mieter nun nicht sicher, ob man eine Warmmiete oder eine Kaltmiete zahlt, so muss man nur die Frage stellen, ob er seinem Vermieter gegenüber die Heizung zahlt, oder sich selber mit seinem Energieversorger rumzuschlagen hat.

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