Dachbegrünung in den Nebenkosten

Der Begriff Dachbegrünung bezeichnet das Kultivieren und das Bepflanzen der Dachfläche einer Wohnanlage. Die Dachbegrünung wird auch oft unter Dachgarten verstanden. Die dabei entstehenden Kosten sind nicht auf den Mieter umlagefähig.

Darf die Begrünung in den Nebenkosten auftauchen?

Die Begrünung eines Daches bringt einige ökologische Vorteile mit sich. In Großstädten wird Tieren wie Hummeln oder anderen Insekten eine Anlaufstelle geboten. Denn Insekten verlassen unsere Großstädte mangels Lebensraum. Diese Entwicklung ist sehr bedauerlich. Zum anderen gibt eine begrünte Dachterrasse auch dem Menschen die Möglichkeit, ein wenig Abstand zum Großstadtleben zu bekommen, auch wenn er nach wie vor mitten drin steht. Der größte Bonus, der aus der Verbesserung der Fassaden-Isolierung besteht, gerät leicht aus den Augen.

Aus diesem Grund ist diese Art des ökologischen Bauens auch teilweise staatlich gefördert. In die Nebenkostenabrechnung kann eine einmalige oder Erstbegrünung jedoch nicht aufgenommen werden, ebenso wenig wie die anhaltende Pflege des Dachgartens.

Zwar zählt die „normale“ Gartenpflege, solange sie regelmäßig vom Vermieter beauftragt wird, zu den umlagefähigen Nebenkosten,  Da aber die Dachbegrünung auch zur Isolationsverbesserung des Daches dient, kann die Maßnahme der Pflege eher den Instandhaltungskosten zugeordnet werden. Die typischen Gartenpflegekosten sind mit den Aufwendungen für die Dachbegrünung jedenfalls nicht vergleichbar.

Daher lässt sich ganz klar sagen: Sollten Mieter die Kosten für eine Dachbegrünung in ihrer Nebenkostenabrechnung wiederfinden, ist ein Widerspruch anzuraten. Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der Vermieter diese Position aus seiner eigenen Tasche zahlen muss.

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