Widerspruch gegen die Nebenkostenabrechnung

Viele Nebenkostenabrechnungen ziehen hohe Nachzahlungen nach sich und nicht wenige davon sind ungerechtfertigt bzw. fehlerhaft. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihre Mietnebenkostenabrechnung zu hoch ist, empfiehlt sich eine Prüfung in jedem Fall, denn ein Widerspruch hat in den meisten Fällen Erfolg. Dass so viele Abrechnungen fehlerhaft und damit ungültig sind, rührt beispielsweise daher, dass Vermieter teilweise Kosten auf ihre Mieter umlegen, die nicht umlagefähig sind. Darüber hinaus werden die umlagefähigen Kosten von vielen Vermietern falsch verteilt. Die Festlegung der Verteilerschlüssel liegt zwar in der Hand der Vermieter, jedoch führen Rechenfehler oft zu überhöhten Nachzahlungen für den Mieter. Um den Widerspruch gegen eine zu hohe oder schlicht falsche Nebenkostenabrechnung richtig und effektiv durchzuführen, können Sie jetzt den Service von MINEKO in Anspruch nehmen. Neben einem ausführlichen und vor allem verständlichen Prüfbericht erhalten Sie zusätzlich ein bereits personalisiertes Anschreiben für Ihren Vermieter, welches bei der Anfechtung Ihrer Nebenkostenabrechnung viel Zeit erspart.

Unseren bisherigen Erfahrungen nach sind 88% der Abrechnungen nicht korrekt erstellt, was für unsere Kunden zu einem durchschnittlichen Ersparnis von ca. 260€ führt. Ergibt eine Prüfung, dass Ihre Abrechnung falsch ist, erhalten Sie von MINEKO neben einer Benachrichtigung über Ihr Prüfergbnis und ggf. ein Angebot zur Übernahme Ihrer Forderung, sollte sich bei der Prüfung herausstellen, dass Ihre Nebenkostenabrechnung Fehler enthält.

Die Mietnebenkostenabrechnung anfechten

Viele Mieter gehen davon aus, dass sie bereits mit der Bezahlung einer Nachzahlung die Abrechnung ihres Vermieters stillschweigend akzeptiert haben. Das ist jedoch nicht korrekt. Auch wenn ein Mieter eine mögliche Nachzahlung schon geleistet hat, kann er die Abrechnung später immer noch beanstanden. Dafür hat ein Mieter nach dem Erhalt seiner Nebenkostenabrechnung jeweils 12 Monate Zeit.

Anfechtung der NebenkostenabrechnungSollte ein Mieter bereits beim Erhalt seiner Nebenkostenabrechnung das Gefühl haben, die Abrechnung sei zu hoch, empfiehlt sich in jedem Fall eine Zahlung unter Vorbehalt. Diese macht es einem Mieter später unter Umständen leichter sich zu viel bezahltes Geld zurückzuholen. Wovon Mieter in jedem Fall Abstand nehmen sollten, ist eine geforderte Nachzahlung nach Erhalt der Abrechnung einfach gar nicht zu leisten.

Nach Zugang der Nebenkostenabrechnung ist der Mieter verpflichtet, eine mögliche Nachzahlung innerhalb von 30 Tagen zu begleichen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, verhält er sich pflichtwidrig.

Die Gründe für eine Beanstandung sind vielfältig

Eine einfache Methode, zu der jeder Mieter nach dem Erhalt seiner Nebenkostenabrechnung greifen sollte, ist die aktuelle Abrechnung mit der aus dem Vorjahr zu vergleichen. Da Vermieter nur Kosten auf Mieter umlegen können, welche regelmäßig entstehen, sollten die einzelne Posten Jahr für Jahr keine zu hohen Abweichungen aufzeigen. Tauchen im Vergleich der aktuellen Nebenkostenabrechnung mit der Abrechnung aus dem Vorjahr Kostenpositionen auf, welche sich nur in einer und nicht in beiden Abrechnungen finden, sollte man die aktuelle Abrechnung dringend prüfen lassen, da dies ein klares Indiz dafür ist, dass der Vermieter Kosten auf den Mieter umgelegt hat, welche nicht regelmäßig anfallen.

Mietern sollte klar sein, dass sich eine Prüfung ihrer Nebenkostenabrechnung auch dann lohnt, wenn sie keine oder nur eine geringe Nachzahlung leisten müssen. Sinn einer Nebenkostenabrechnung ist an sich nur, die bereits geleisteten Vorauszahlungen mit den angefallenen Kosten, welche über ein Jahr hinweg angefallen sind, zu verrechnen. Haben Mieter und Vermieter im Mietvertrag bereits hohe Vorauszahlungen vereinbart, kann sich das für Mieter im Fall einer falschen Abrechnung ebenfalls negativ auswirken und sie unterm Strich bares Geld kosten.

Des Weiteren sollten Mieter darauf bestehen, dass ihnen eine übersichtliche und verständliche Abrechnung vorgelegt wird. Der Gesetzgeber schreibt Vermietern vor, eine Nebenkostenabrechnung so zu erstellen, dass sie auch von juristischen Laien ohne Hinzuziehung weiterer Unterlagen nachvollziehbar ist. Ist das nicht der Fall, besteht bereits ein Grund für einen Widerspruch gegen die Mietnebenkostenabrechnung. Nachdem der Mieter den Vermieter schriftlich zur Korrektur aufgefordert hat, muss er eine mögliche Nachzahlung solange nicht leisten, bis der Vermieter seiner Pflicht zur Korrektur nachgekommen ist.

Widerspruch muss begründet sein

Ergibt eine Prüfung durch MINEKO oder durch einen Mieter selbst, dass die Abrechnung fehlerhaft ist, bleibt einem Mieter nichts anderes übrig, als Widerspruch beim Vermieter einzureichen. Dieser sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen und muss vom Mieter mit klaren Beschwerdepunkten darlegt werden. Die reine Behauptung, die vom Vermieter erstellte Abrechnung sei falsch, reicht für einen gültigen Widerspruch nicht aus.

Nach Einreichung eines begründeten Widerspruchs beim Vermieter muss jener nun beweisen, dass die von Ihm erstellte Abrechnung korrekt ist. Dafür ist er verpflichtet einem Mieter Einsicht in die Belege der Abrechnung zu geben. Solange das nicht passiert ist, sind seine Zahlungsansprüche nicht fällig.

Laden Sie noch heute Ihre Mietnebenkostenabrechnung bei MINEKO hoch und vergewissern Sie sich, dass diese korrekt ist. Der Upload Ihrer Abrechnung ist ganz einfach und nimmt nur wenige Minuten in Anspruch. Eine Prüfung lohnt sich in jedem Fall.