Nebenkostenabrechnung zu hoch – was nun?

Viele Mietnebenkostenabrechnungen, welche von Vermietern erstellt werden, erweisen sich als deutlich zu hoch. Dass die Nebenkosten für Mietwohnungen in den letzten Jahren durch steigende Energiepreise und eine Erhöhung der Grundsteuer stetig angestiegen sind, macht sich für Mieter Jahr für Jahr an der Nebenkostenabrechnung oft schmerzhaft bemerkbar. Darüber hinaus leiden viele Mieter oft darunter, dass Vermieter Nebenkostenabrechnungen falsch erstellen.

Für Mieter selbst ist eine Prüfung ihrer eigenen Abrechnung oft sehr kompliziert und zeitaufwändig, da sich die meisten mit den juristischen Feinheiten noch nie im Detail auseinander gesetzt haben. Um sich Gewissheit über die Richtigkeit der Abrechnung zu verschaffen, können Mieter jetzt MINEKO nutzen. Lassen Sie Ihre Abrechnung durch unsere Rechtsexperten prüfen und holen Sie sich zu viel bezahlte Kosten zurück. Sie erhalten neben einem ausführlichen und verständlichen Bericht ein Anschreiben für Ihren Vermieter, welches den Widerspruch und die weitere Kommunikation erleichtert. Ergibt die Prüfung, dass Ihre Abrechnung korrekt ist, war die Prüfung für sie umsonst. Unserer Erfahrung nach sind jedoch 9 von 10 der in Deutschland erstellten Mietnebenkostenabrechnungen nicht korrekt. Eine Prüfung lohnt sich als in jedem Fall.

Inhalt:

Diese Fehler treten häufig auf – ein Überblick

  • die Umlage von nicht umlagefähigen Kosten auf Mieter
  • falsche Berechnung von Verteilerschlüsseln
  • uneinheitliche Benutzung von Verteilerschlüsseln
  • Rechenfehler
  • Übertragungsfehler
  • Erfassungsfehler

Prüfung der Mietnebenkostenabrechnung

Ergibt sich bei der Abrechnung überraschend eine deutlich höhere Nachzahlung als in den Vorjahren, sollten Mieter die aktuelle Abrechnung mit der Abrechnung aus dem Vorjahr vergleichen. Vermieter sind nur dazu berechtigt, regelmäßig anfallende Kosten auf die Mieter umzulegen. Tauchen im Vergleich der Abrechnungen unterschiedliche Kostenstellen auf, ist dies ein klares Indiz dafür, dass der Vermieter Kosten auf Mieter umgelegt hat, welche ihm nur einmalig und nicht regelmäßig entstanden sind. In diesem Fall empfiehlt sich für Mieter in jedem Fall eine eingehende Prüfung Ihrer Abrechnung. Vermieter sind generell nur dazu berechtigt, Betriebskosten auf die Mieter umzulegen. Bewirtschaftungskosten, unter welche Kosten der Instandhaltung oder der Verwaltung fallen, sind nicht auf Mieter umlegbar.

Hierbei unterlaufen vielen Vermietern regelmäßig Fehler, die zu überhöhten Nachzahlungen für Mieter führen. Eine Kostenstelle, die sich in diesem Zusammenhang oft als kritisch erweist, ist die des Hauswarts. Kosten, die für den Hauswart anfallen, sind an sich auf Mieter umlegbar. Voraussetzung dabei ist, dass der Hauswart nur typische Hausmeisterarbeiten übernimmt.

Darunter fallen Aufgaben wie die Reinigung des Treppenhauses, Gartenarbeiten oder im Winter die Eis- und Schneeentfernung. Von vielen Hauswarten werden jedoch auch Reparaturen, Instandhaltungsarbeiten oder Verwaltungsaufgaben übernommen. Übernimmt der Hauswart also auch Aufgaben wie Schlüsselübergaben an neue Mieter oder Wohnungsabnahmen, sind die Kosten, die dabei entstehen Verwaltungskosten. Die Kosten, die bei solchen Aufgaben entstehen, werden oft auf Mieter umgelegt, obwohl das nicht zulässig ist, da es sich dabei um Kosten der Bewirtschaftung handelt.

Mietvertrag ist wichtige Grundlage für Umlage

Um Nebenkosten auf Mieter umlegen zu können, müssen Mieter und Vermieter, die Umlegbarkeit im Mietvertrag klar festlegen. Hierbei ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass nur Nebenkosten um Mieter umgelegt werden können, die im Mietvertrag klar benannt sind. Wurden im Mietvertrag eine Inklusivmiete oder eine Nebenkostenpauschale beschlossen, sind Vermieter generell nicht dazu befugt, Nachzahlungen auf die Nebenkosten von Mieter einzufordern. Mieter sollten also in ihrem Mietvertrag überprüfen, welche Kosten der Vermieter auf sie umlegen darf. In vielen Mietverträgen werden die einzelnen umlegbaren Kostenarten entweder klar aufgeführt oder es wird auf die Betriebskostenordnung verwiesen. In jedem Fall ist es für Mieter überprüfbar, ob die in der Abrechnung umgelegten Kosten auch tatsächlich umlagefähig sind.

Ist einem Mieter die Nebenkostenabrechnung unklar oder kann er einzelne Kostenpositionen nicht nachvollziehen, so kann er den Mieter zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Nebenkostenabrechnung auffordern. Denn es ist die Pflicht eines Vermieters eine Nebenkostenabrechnung so zu erstellen, dass sie auch für einen juristischen Laien ohne die Hinzuziehung weiterer Fachliteratur nachvollziehbar ist. Ist das nicht der Fall, sind Mieter nicht verpflichtet eine Nachzahlung zu leisten, bis der Vermieter ihnen eine ordnungsgemäße Abrechnung vorgelegt hat. Im Zuge dessen ist es für Mieter außerdem ratsam, ihr Recht auf Einsichtnahme der Belege, auf welchen die Abrechnung basiert, geltend zu machen. Solange der Vermieter einem Mieter dies nicht einräumt, ist der Mieter nicht verpflichtet, eine mögliche Nachzahlung zu leisten.

Die Prüfung Ihrer Abrechnung nimmt nur wenige Minuten in Anspruch und Sie erhalten bereits nach 24 Stunden Ihren Prüfbericht. Es ist weder notwendig einen Termin zu machen, noch müssen sie einen langen Fahrt Weg auf sie nehmen. Die Kosten der Prüfung sind einmalig und es fallen keine jährlichen Gebühren an. Verschaffen Sie sich jetzt Gewissheit und holen Sie sich zu viel bezahltes Geld zurück.

So können Sie Ihre Abrechnung auf Fehler prüfen lassen!

Nebenkostenabrechnungen sind rechtlich komplex und rechnerisch kompliziert. Doch über 80% der Abrechnungen sind fehlerhaft, die durchschnittliche Ersparnis beträgt 221 Euro!

Die beste Möglichkeit, bares Geld zu sparen ist, die Abrechnung von einem Experten prüfen zu lassen. Innerhalb von kurzer Zeit erhalten Sie bei MINEKO einen persönlichen Prüfbericht sowie ein personalisiertes Widerspruchsschreiben für Ihren Vermieter.

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