Abrechnungszeitraum der Nebenkostenabrechnung

Eine Nebenkostenabrechnung in Deutschland muss sich zwangsläufig immer auf einen Zeitraum von 12 Monaten beziehen. Für den Fall, dass ein Mieter unterjährig ein- oder ausgezogen ist, muss ein Vermieter dies durch einen verkürzten Nutzungszeitraum in der Abrechnung kenntlich machen. Eine gültige Nebenkostenabrechnung kann sich unter keinen Umständen auf einen Zeitraum von über 12 Monaten beziehen.

Welche Regelungen gelten?

Der Abrechnungszeitraum muss nicht einem Kalenderjahr entsprechen. Der Vermieter kann selbst wählen, wann der Abrechnungszeitraum beginnt. Da die Rechnungen, welche einer Nebenkostenabrechnung zugrunde liegen, sich meist auf ein Kalenderjahr beziehen, bietet sich jedoch ein Abrechnungszeitraum von Januar bis Dezember an.Hält sich der Vermieter nicht an diese Vorschriften, muss der Mieter mögliche Nachforderungen nicht begleichen, solange ihm keine gültige Abrechnung vorgelegt wurde. Zudem kann ein Vermieter in einer Nebenkostenabrechnung nur Kosten geltend machen, welche in der abgelaufenen Periode angefallen sind. Kosten, welche sich auf länger vergangene Abrechnungsperioden oder auf die zukünftige Abrechnungsperiode beziehen, können in keinem Fall in einer aktuellen Abrechnung auf einen Mieter umgelegt werden.Nach dem Ablauf einer Abrechnungsperiode hat ein Vermieter regelmäßig 12 Monate Zeit eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen und, falls es zu Fehlern kommt, auch zu korrigieren. Nach Ablauf dieser 12 Monate kann der Vermieter keine Nachforderungen mehr an den Mieter stellen und auch keine Korrekturen mehr an seiner Abrechnung durchführen.

Kann ich durch den falschen Abrechnungszeitraum Geld sparen?

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