degewo » Nebenkostenabrechnung

Die degewo AG ist ein deutsches Wohnungsunternehmen mit Sitz in Berlin. Mit rund 75.000 Wohnungen im Bestand gehört die degewo zu den größten Immobilienunternehmen des Landes und zu den führenden Wohnungsbauunternehmen in Berlin. Im Geschäftsjahr 2018 konnte der degewo Konzern ein Umsatzvolumen von 465 Millionen Euro erwirtschaften. Der Nettogewinn des Unternehmens belief sich auf 101 Millionen Euro (2018). Bis 2021 möchte das Unternehmen sein Portfolio jährlich um 1.500 Wohnungen durch Neubau und Zukauf erweitern.

Mit seinen knapp 1.300 Mitarbeitern baut das Unternehmen kontinuierlich seine Wohnungsbestände im Berliner Stadtgebiet aus und übernimmt die Verwaltung und die Bewirtschaftung der Bestandsobjekte selbst. Hierbei setzt das Unternehmen auf Transparenz gegenüber dem Mieter. Anhand von professionellen Informationsbroschüren gibt das Unternehmen dem Wohnungsmieter beispielsweise Hilfestellung zum Thema Betriebskostenabrechnung und Nebenkosten.

Das Unternehmen verfolgt den Ansatz einer ganzheitlichen Entwicklung von Stadtquartieren. Dies umfasst neben der Instandhaltung des Objektbestandes insbesondere die Vernetzung von Nachbarschaften und die Verbesserung des Wohnumfeldes. Dies gewährleistet die degewo mit Hilfe von fünf Tochtergesellschaften, die das Unternehmen in Sachen Gebäudeservice, Forderungsmanagement, Objektverwaltung und bei Fragen rund um die Themen Energie, digitale Infrastruktur oder der Abrechnung von Mietnebenkosten unterstützen.

Als führendes kommunales Wohnungsunternehmen in Berlin sieht sich das Unternehmen in der Verantwortung gegenüber der Stadt und den Mietern für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und nachhaltig stabilen Strukturen in den Quartieren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzt die degewo auf Partizipation der Mieter an Entwicklungsprozessen sowie Kooperation mit kulturellen Einrichtungen und Sportvereinen.

Geschichte des Unternehmens

Am 9 Mai 1924 wird in Berlin die “Deutsche Gesellschaft zur Förderung des Wohnungsbaues” (kurz degewo) gegründet, um nach dem Ersten Weltkrieg und der damit verbundenen Inflation dringend benötigten Wohnraum für die Berliner Bevölkerung zu schaffen. Die erste Siedlung wird im Berliner Bezirk Britz errichtet, in den Folgejahren bis 1933 errichtet das junge Unternehmen weitere 7.000 Wohnungen.

Mit der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 und dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges gerät das Unternehmen in Schieflage, mehr als ein Drittel der degewo-Häuser werden im Krieg zerstört.
Ab 1949 nimmt das Unternehmen den Bau von Wohnungen für die Berliner Bevölkerung wieder auf. Im Westteil der Stadt entstehen in den kommenden Jahrzehnten unter der Federführung der degewo die Großsiedlungen Märkisches Viertel, Gropiusstadt und Mariengrün.

Nach dem Fall der Berliner Mauer übernimmt die degewo die Köpenicker Wohnungsgesellschaft und beginnt mit Sanierungen des Altbestandes in den Bezirken Prenzlauer Berg, Pankow und Köpenick. In Potsdam und Falkensee werden zudem neue Wohnungen errichtet. Zwischen 2000 und 2009 übernimmt die degewo die Marzahner Wohnungsgesellschaft und beginnt mit den Projekt “Stadtumbau-Ost”.

Seit dem Jahr 2010 konzentriert sich das Unternehmen wieder verstärkt auf Neubauprojekte. Gleichzeitig rückt die degewo ihre Verantwortung für die Stadt und ihre Mieter stärker in den Vordergrund und entwickelt sich zu einem modernen Dienstleister.

Kennzahlen

Anzahl Wohnungen: ca. 75.000

Anzahl Mitarbeiter: ca. 1.300