Coronavirus in Deutschland – das können Mieter sinnvolles tun, wenn Sie zuhause bleiben müssen

Das Coronavirus hat Menschen aller Nationen in den letzten Tagen und Wochen in Atem gehalten. Spätestens seitdem das Virus anfing, sich in Italien stark auszubreiten, ist die Angst auch in Deutschland zu spüren. Zur Zeit sind in Deutschland knapp 500 Krankheitsfälle nachgewiesen (Stand 06.03.2020), die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. 

Im schlimmsten Fall wird es auch in Deutschland zu weitreichenden Ausgangssperren und Quarantäne kommen. Dafür hat die Bundesregierung bereits einen Pandemieplan beschlossen. Damit Sie auch diese Zeit sinnvoll nutzen können, hat Mineko einige Tipps für Sie gesammelt!

Coronavirus in Deutschland - das können Mieter sinnvolles tun, wenn Sie zuhause bleiben müssen

Inhalt:

Was ist das Coronavirus?

Das Coronavirus, auch genannt SARS-CoV-2, ist ein neuartiges Virus, das in dieser Form bisher nicht bekannt war. Es ist ein akutes Atemwegs-Syndrom und ähnelt dem SARS Virus, welches in den Jahren 2002 / 2003 weltweit ausbrach. Das neue Virus ist ansteckend und verbreitet sich durch Tröpfcheninfektion, also über die Atemwege.

Mittlerweile sind weltweit mehr als 100.000 Menschen an SARS-CoV-2 erkrankt, davon etwa 80 Prozent in China. Dort hat das Virus seinen Ursprung. In Europa ist Italien eindeutig das am stärksten betroffene Land. Hier wurde bei knapp 4.000 Menschen eine Infektion nachgewiesen. Doch auch in Deutschland steigen die Zahlen stetig. So sind hierzulande mittlerweile bereits über 580 Personen infiziert (Stand 06.03.2020).

Wer ist besonders vom Virus gefährdet?

Besonders risikoreich ist die Erkrankung bei älteren oder vorerkrankten Menschen. Hier besteht durchaus das Risiko von schweren Erkrankungen und, wie nicht nur in Italien zu sehen ist, sogar Todesfällen. Für gesunde, jüngere Menschen ist das Virus definitiv weniger gefährlich, in den meisten Fällen verläuft die Krankheit hier sogar unbemerkt ab. Trotzdem sterben nicht nur in Einzelfällen immer wieder auch junge Personen. 

Vergleicht man die Erkrankung mit einer klassischen Influenza, also einer echten Grippe, fallen viele Gemeinsamkeiten auf. Beide Krankheiten sind überdurchschnittlich ansteckend, beide befallen den Mund-Rachen-Raum oder die Lungen, beide können milde verlaufen aber im Ernstfall auch tödlich sein. Was viele nicht wissen: An der Grippe starben in Deutschland seit Oktober 2019 bereits mehr als 200 Menschen. Insgesamt waren bis jetzt in dieser Grippewelle 120.000 Personen infiziert.

Doch gibt es auch einige Unterschiede, die anzumerken sind: Zum einen ist die Todesrate beim Coronavirus deutlich höher als bei der Influenza, besonders bei Neuerkrankten. Dazu kommt, dass das Coronavirus höchstwahrscheinlich ansteckender ist als eine Influenza. Zumindest lässt sich sagen, dass die Virendichte im Rachenraum deutlich höher ist. Der markanteste Unterschied ist jedoch, dass das Virus bisher unbekannt ist. Niemand kann sagen, wie es sich in den nächsten Wochen und Monaten verhalten wird. Daher ist es durchaus wichtig, dass jeder Mensch für sich feste Regeln befolgt, um das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Dazu gehört regelmäßiges Händewaschen und das Husten in die Armbeuge. Auch sollte zu enger Kontakt mit Menschengruppen, beispielsweise in der vollen U Bahn, vermieden werden.

So sieht die Situation momentan in Deutschland aus!

Während in China und Japan sehr früh auf die Krise reagiert wurde, beispielsweise mit dem Bau von neuen Krankenhäusern und weitreichenden Ausgangssperren für Bürger, taten sich die europäischen Länder lange schwer mit einer Reaktion. Doch auch in Europa wurde mittlerweile in einigen Regionen der nationale Notstand ausgerufen. In Italien bleiben Universitäten und Schulen geschlossen, viele öffentliche Einrichtungen schließen ihre Türen auf unbestimmte Zeit. Die Angst vor Corona und einer weiteren Ausbreitung ist nach wie vor groß.

Auch in Deutschland haben mittlerweile einige Städte und Gemeinden mit Ausgangssperren und Schulschließungen reagiert. Viele Firmen schließen ihre Räumlichkeiten und halten ihre Mitarbeiter dazu an, von zuhause aus zu arbeiten. Einige Unternehmen lassen es Ihre Mitarbeiter auch frei entscheiden, von wo aus sie arbeiten möchten. Das ist für die einen Mitarbeiter ein Segen, andere sind nicht begeistert. In jedem Fall kann die Zeit in den eigenen vier Wänden sehr gut genutzt werden, um Dinge zu tun, die Sie seit langer Zeit schon erledigen wollen:

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Gute Maßnahmen, um die Zeit zuhause sinnvoll zu gestalten

Vorgezogener Frühjahrsputz

Der Winter ist vorbei, die kalte Jahreszeit sagt lebewohl und damit steht die Arbeit an, die den Deutschen allgemein als Frühjahrsputz bekannt ist. Dazu gehört die gründliche Reinigung des Bodens, der Fenster und des Bads. Es bietet sich wunderbar an, diese Arbeit zu erledigen, wenn man sowieso die Zeit zuhause verbringen muss. 

Alternative Arbeiten wären das Aufräumen des Kellers oder der Garage. Auch hier hat sich bei den meisten Personen über die Wintermonate eine Vielzahl an Schmutz und Müll gesammelt, sodass es sich hier definitiv lohnt, sich den einen oder anderen Tag zum Aufräumen freizuhalten. Es wird sich spätestens lohnen, wenn die ersten Sonnenstrahlen durch die frisch geputzten Fenster scheinen!

Gleiches gilt für Arbeiten auf der Terrasse: 

Auch die Terrasse hat in den Wintermonaten ihre schönsten Seiten hinter sich gelassen und muss nun erst einmal gepflegt und auf den Frühling vorbereitet werden. Es gibt eine Vielzahl von Arbeiten, die für Terrassenbesitzer nach dem Winter anfallen. Dazu zählen das Umgraben von Beeten, das Umtopfen von Pflanzen oder das Beschneiden von Büschen. 

Auch Rasen mähen und die erste Aussaat gehören dazu, wenn die Terrasse ein Stück Garten beinhaltet. Diese beiden Arbeiten sollten jedoch erst durchgeführt werden, wenn der letzte Frost vorbei ist. Sonst wird riskiert, dass der Rasen oder die Samen durch die Kälte absterben.

Ganz wichtig: Sollten Sie in einem Mietshaus wohnen und wollen Arbeiten an Ihrer Terrasse vornehmen, klären Sie dies vorher in jedem Fall mit dem Vermieter ab! 

Nebenkosten prüfen:

Sich mit seinen offenen Verträgen, Forderungen etc. auseinanderzusetzen ist eine gute Möglichkeit, die Zeit zuhause sinnvoll zu nutzen. Denn viele dieser Themen fallen im stressigen Alltag unter den Tisch. Dazu gehört auch die Prüfung der Nebenkostenabrechnung

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