Warum die Prüfung der Nebenkostenabrechnung für Gewerbe Sinn macht!

Gewerbe sind häufig betroffen von überhöhten Nebenkosten-Forderungen. Mineko hat bereits über 55.000 Abrechnungen geprüft, darunter für eine Vielzahl von Gewerben aus unterschiedlichen Branchen.

Die Erfahrung zeigt: 81,5 Prozent der Abrechnungen sind fehlerhaft!

Eine Prüfung macht in jedem Fall Sinn. So finden die Mineko Experten Fehler in Höhe von durchschnittlich 2.117,90 € pro Gewerbefläche. In einigen Branchen fällt die durchschnittliche Ersparnis sogar deutlich höher aus.

Welche Kosten tauchen in der Nebenkostenabrechnung auf?

Für Mieter von Gewerbeflächen fallen zusätzlich zur Kaltmiete monatliche Nebenkosten an. Um diese für Mieter verständlich und nachvollziehbar zu machen, bekommen sie von ihrem Vermieter die jährliche Nebenkostenabrechnung ausgestellt. In ihr werden die Kosten für die laufende Bewirtschaftung des Objektes aufgeschlüsselt, erläutert und nach festgelegten Schlüsseln auf den Mieter umgelegt. 

Weitere Informationen zur Nebenkostenabrechnung: www.mineko.de/nebenkostenabrechnung/

Folgende Positionen dürfen auf den Mieter umgelegt werden:

Warme Betriebskosten

In den meisten Mietverträgen ist festgehalten, dass der Vermieter für die Versorgung mit Warmwasser und die Beheizung der Räume seiner Mieter zuständig ist. In den meisten Fällen werden die Kosten anschließend im Zuge der Heizkostenabrechnung vom Mieter gezahlt. Als warme Betriebskosten gelten also die Kosten für Heizung und Warmwasser.

Die Kosten werden meist von externen Unternehmen berechnet und in einer separaten Heizkostenabrechnung aufgeschlüsselt. Beispiele für solche Unternehmen sind Techem oder die Ista.

In Ausnahmefällen kann eine Pauschale zur Zahlung der warmen Betriebskosten vereinbart werden. Um einen sparsamen Energieverbrauch zu bewirken ordnet die Heizkostenverordnung die verbrauchsabhängige Berechnung an.

Kalte, verbrauchsabhängige Betriebskosten

Die Position Kaltwasser ist ein Beispiel für kalte, verbrauchsabhängige Betriebskosten. Diese müssen dann verbrauchsabhängig abgerechnet werden, wenn der Verbrauch ordentlich gemessen werden kann. Eine Voraussetzung dafür ist, dass alle Einheiten der Liegenschaft einen Kaltwasserzähler vorweisen können.

Auch die Müllentsorgung wird häufig verbrauchsabhängig abgerechnet. Selbes gilt für Abwasserkosten.

Kalte, verbrauchsunabhängige Betriebskosten

Einige Kostenarten fallen immer an, egal wie viel Wasser oder Energie verbraucht wird. Diese Kosten nennt man kalte, verbrauchsunabhängige Betriebskosten. Diese werden, solange keine anderweitige mietvertragliche Vereinbarung getroffen wurde, anhand der Wohnfläche auf die Mieter umgelegt.

Zu den Kosten gehören beispielsweise Wartungskosten (z.B. für Rauchwarnmelder), Hauswartkosten und andere Fixkosten wie Kosten für den Aufzug.

Fehlerhöhe bei Gewerbe variiert stark je nach Branche

Die Miet-Experten von Mineko haben in den letzten Jahren eine Vielzahl von Gewerbeabrechnungen auf formelle, rechtliche und kalkulatorische Richtigkeit geprüft.

Es lässt sich sagen: Die Nebenkosten für Gewerbe betragen branchenübergreifend jährlich im Schnitt 16.303 Euro!

Die durchschnittliche potentielle Ersparnis, die die Mineko Experten für Gewerbe ermitteln, liegt dabei bei 2.117,90 Euro bei einer durchschnittlichen Gewerbefläche von 429,5 m². Das entspricht 13 Prozent der jährlichen Nebenkosten!

Eine fundierte Analyse der abgeschlossenen Gewerbe-Prüfungen zeigte: In gewissen Branchen fallen die potentiellen Ersparnisse deutlich höher aus als in anderen! 

Ersparnisse im Einzelhandel

Supermärkte, Textilunternehmen und viele andere Einzelhandelsunternehmen haben bereits ihre Nebenkostenabrechnung von Mineko prüfen lassen. 79,07 Prozent der für den Einzelhandel ausgestellten Nebenkostenabrechnungen waren fehlerhaft!

Bei einer durchschnittlichen Fläche von 342,12 m² zahlen Einzelhandelsunternehmen im Schnitt 3.295 Euro jährlich zu viel an Nebenkosten!

Das entspricht einer Ersparnis von etwa 20 Prozent der durchschnittlichen jährlichen Nebenkosten!

Jetzt mehr Informationen holen: Pressemeldung zum Thema Nebenkosten im Einzelhandel

Ersparnisse bei Arztpraxen

Viele Ärzte lassen jährlich die Nebenkostenabrechnung von Mineko prüfen. Auch hier konnte Mineko eine hohe Fehlerquote offenlegen: Über 86 Prozent der Abrechnungen von Arztpraxen sind überhöht!

Die durchschnittliche Ersparnis bei Arztpraxen beträgt 1.756 Euro bei einer Fläche von im Schnitt 219,51 m²! 

Das entspricht einer Ersparnis von mehr als 10 Prozent der jährlich anfallenden, durchschnittlichen Nebenkosten!

Jetzt mehr Informationen holen: Pressemeldung zum Thema Nebenkosten bei Arztpraxen

Ersparnisse bei Büroräume

Mieter von Büroflächen bekommen in über 94 Prozent der Fälle eine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung zugestellt! 

Bei einer durchschnittlichen Fläche von 578,99 m² weisen die Nebenkostenabrechnungen für Büroflächen eine potentielle Ersparnis von jährlich 3.518 Euro auf!

In Relation zu den jährlich im Schnitt anfallenden Nebenkosten beträgt die potentielle Ersparnis in diesem Fall circa 21,5 Prozent!

Jetzt mehr Informationen holen: Pressemeldung zum Thema Nebenkosten bei Büroräumen

Ersparnisse bei Gastronomien

Gastronomie-Unternehmen sind besonders stark betroffen von überhöhten Nebenkostenabrechnungen. Zwar sind in der Branche “nur” 65 Prozent der Abrechnungen fehlerhaft. Diese fallen dann jedoch besonders hoch aus.

Im Schnitt zahlen Gastronomien jährlich 6.847 Euro zu viel an Nebenkosten

Das entspricht einer potentiellen Ersparnis von mehr als 41 Prozent!

Jetzt mehr Informationen holen: Pressemeldung zum Thema Nebenkosten in der Gastronomie

Ersparnisse bei Apotheken

Viele Apotheker nehmen für ihre Gewerbeflächen die Mineko Nebenkostenprüfung in Anspruch. Die Erfahrung zeigt: Etwa 92 Prozent der Abrechnungen für Apotheken weisen Fehler auf!

Apotheken zahlen durchschnittlich 1.181 Euro jährlich zu viel an Nebenkosten. Werden die Fehler beanstandet, führt das zu einer jährlichen Ersparnis von mehr als 7 Prozent!

Jetzt mehr Informationen holen: Pressemeldung zum Thema Nebenkosten bei Apotheken

Das Ziel der individuellen Mineko Prüfung

Mineko möchte, dass Mieter jedes Jahr eine vollständig rechtlich und kalkulatorisch korrekte Nebenkostenabrechnung erhalten. 

Jeder Gewerbemietvertrag weist Besonderheiten auf. Häufig tauchen Positionen nur alle 2, 3 oder 5 Jahre in der Nebenkostenabrechnung auf. Ein gutes Beispiel dafür ist die Öltankreinigung: Diese darf alle 2 Jahre auf den Mieter umgelegt werden.

Damit jeder Gewerbemieter jährlich nur die Nebenkosten zahlt, die auch von ihm verlangt werden dürfen, strebt Mineko dauerhafte Partnerschaften zu Gewerben an.

Viele namhafte Partner vertrauen bereits Jahr für Jahr auf die Mineko Prüfung. Darunter sind große deutsche Unternehmen wie die Rechtsschutzversicherungen ARAG und R+V, aber auch digitale Unternehmen wie Finanzguru und ImmoScout24.

Mineko behandelt jeden Auftrag individuell. Mit dem persönlichen Ansprechpartner können spezielle Vereinbarungen im Mietvertrag und weitere wichtige Zusatzinformationen ausgetauscht werden. So kommt am Ende das bestmögliche Ergebnis für den Mieter heraus.

So hilft Mineko Unternehmen dabei, Geld zu sparen!

Die Mineko Experten untersuchen die zu prüfende Nebenkostenabrechnung auf formelle, rechtliche und kalkulatorische Richtigkeit. Das Ergebnis der Prüfung wird in einem leicht verständlichen, ausführlichen Prüfbericht zusammengefasst und aufbereitet.

Im Prüfbericht werden falsch berechnete Positionen kenntlich gemacht und Fehler werden umfangreich erläutert. Zusätzlich wird die potentielle Ersparnis ausgewiesen.

Mineko gibt zusätzlich zum Prüfbericht konkrete Empfehlungen, mit deren Hilfe Gewerbekunden ihre Ansprüche beim Vermieter durchsetzen können. Dazu gehört auch die Erstellung eines personalisierten Widerspruchsschreibens, welches für den Vermieter bestimmt ist.

Auch nach Ausstellung des Prüfberichts hilft Mineko seinen Kunden bei der Vermieterkommunikation. So gibt es die Möglichkeit, Rücksprache mit einem persönlichen Ansprechpartner (enthalten in den Paketen Business M und Business XL) zu halten. In diesem Gespräch können Fragen aller Art gestellt sowie weitere Schritte besprochen werden. 

Die Antwort des Vermieters

Nach Einreichen des Widerspruchsschreibens kann der Vermieter natürlich auf dieses antworten und seinen Standpunkt verteidigen.

Beispiel: Die Mineko Experten haben in Ihrer Nebenkostenabrechnung falsche Umlageschlüssel als Grundlage der Berechnung identifiziert. Diese Fehler werden im Prüfbericht aufgeschlüsselt. Das personalisierte Widerspruchsschreiben greift diesen Punkt anschließend auf und erklärt verständlich, auf welcher Grundlage der Widerspruch basiert.

Natürlich kann der Vermieter hierzu weiter Stellung nehmen und erklären, wieso er den jeweiligen Verteilerschlüssel als Grundlage verwendet hat. 

Auch hier unterstützen die Mineko Experten den Mieter mit ihrem Fachwissen: Sie prüfen die Argumentation des Vermieters und beraten den Mieter erneut beim weiteren Vorgehen. 

Vorteile der Mineko Prüfung im Vergleich zu Anwalt und Mieterschutzbund

Sowohl der Mieterschutzbund als auch ein Fachanwalt unterstützen Privat- und Gewerbemieter bei einem Widerspruch gegen die Nebenkostenabrechnung. 

Dabei weisen die Prüfungen große fachliche und monetäre Unterschiede auf:

Ein guter Fachanwalt kann sicher viele Fehler finden. Jedoch sind Kosten 100 € pro Arbeitsstunde keine Seltenheit. Auch eventuelle Rücksprachen oder Empfehlungen nach Übermittlung des Widerspruchs werden bei einem Anwalt separat in Rechnung gestellt. 

Dies schmälert die mögliche Ersparnis erheblich und kann im schlimmsten Fall sogar für Mehrkosten sorgen. Auch die Beziehung zum eigenen Vermieter wird auf die Probe gestellt, wenn ein Anwalt eingeschaltet wird.

Der Mieterbund beziehungsweise der jeweilige lokale Mieterverein kann Mieter in bestimmten Fällen unterstützen, Fehler in einer Abrechnung aufzudecken. Auch hier fallen jedoch vergleichsweise hohe Kosten an: Eine Eintrittsgebühr und ein Jahresbeitrag werden fällig und mindern auch hier die mögliche Ersparnis.

Bei der Prüfung der Nebenkosten durch die Miet-Experten von Mineko wählen Sie selbst das Leistungspaket aus, welches ihren Bedürfnissen am meisten entspricht. So kennen Sie von Beginn an die Kosten, die auf Sie zukommen! 

Einen ausführlichen Vergleich zwischen Anwalt, Mieterschutzbund und Mineko finden Sie hier: https://www.mineko.de/vergleich-mineko-mieterschutzbund-anwalt/

So beauftragen Sie Ihre individuelle Mineko Prüfung:

Um einen Auftrag zur Prüfung der gewerblichen Nebenkosten zu beauftragen, besuchen Sie einfach die folgende Seite: www.mineko.de/pruefen-lassen/gewerbe.

Wählen Sie ein Business-Paket (unten auf der Seite) aus, welches am Besten zu Ihren gewünschten Leistungen passt und zahlen Sie ganz bequem mit den gängigen Zahlungsmethoden.

Im Anschluss übermitteln Sie Ihre Nebenkostenabrechnung und den Mietvertrag. die Miet-Experten beginnen so bald wie möglich mit der Prüfung und kontaktieren Sie, sobald die Prüfung abgeschlossen ist. Mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner können Sie im Anschluss die weitere Vorgehensweise besprechen.

Jetzt prüfen lassen!

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Die Rechtsschutzversicherung

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Das Mietkautionskonto

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Die Mietbürgschaft