Zwischenablesung der Betriebskosten

Die Zwischenablesung ist die Feststellung der Messwerte der Betriebsverbräuche einer Wohnanlage während einer laufenden Abrechnungsperiode.

Wenn ein Mieter kündigt und ein Mieterwechsel vonstattengeht, wird eine Zwischenablesung nötig, um die Betriebskosten des Vormieters und des nachfolgenden Mieters richtig zu bestimmen.

In dem Falle eines Mieterwechsels ist der Nutzungszeitraum abweichend vom Abrechnungszeitraum und macht ein Feststellen der Teilwerte unabdingbar.

Eine Teilabrechnung vor dem Ende des Abrechnungszeitraums ist nicht verpflichtend für den Vermieter, aber eine Feststellung der Teilwerte beider Mietparteien, also die Verbrauchserfassung , sollte umgesetzt werden.

Als Nutzerwechselgebühr umlagefähig?

Die Kosten dieser Verbrauchserfassung werden nicht selten als Nutzerwechselgebühr versucht als Nebenkosten auf die Mieter umzulegen.

Jedoch sind die anfallenden Kosten der Zwischenablesung und die besagte Nutzerwechselgebühr keine Nebenkosten und zählen somit zu den nicht umlagefähigen Kostenpositionen.

Grundsätzlich sind die Kosten für die Verbrauchserfassung mittels einer Zwischenablesung also nicht auf den Mieter in der Nebenkostenabrechnung abrechenbar.

Wird jedoch die Nutzerwechselgebühr im Mietvertrag wirksam vereinbart, so kann der Mieter mit diesen Kosten belastet werden.