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Zehn Nebenkosten, die Du nicht zahlen brauchst

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row bg_color=“#72af46″][vc_column width=“1/1″][vc_separator][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Für Betriebskosten gilt grundsätzlich, dass sie wiederholt auftreten müssen. Das ist ein starkes Indiz dafür, dass sie tatsächlich umlagefähig sind, also vom Mieter zu zahlen. Tauchen in der Betriebskostenabrechnung Positionen auf, die ihrem Wesen nach einmalig sind, dann ist Skepsis angebracht. So auch bei einer Mieterin aus München, bei der ein Wespennest entfernt wurde. Die Vermieterin hatte versucht, diese Kosten auf die Mieterin abzuwälzen. Geht nicht, sagte das Landgericht München. Kosten für die Beseitigung eines Wespennestes (1) seien nicht umlagefähig, weil sie eine „selten erforderliche Maßnahme“ darstellten.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12964″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12965″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Zu den eher einmaligen Ereignissen gehört auch das Fällen von Bäumen (2), vor allem, wenn sie eine Gefahr darstellen. So entschied zumindest das Amtsgericht Neustadt an der Weinstraße. Gartenpflegearbeiten können zwar als Betriebskosten umgelegt werden, jedoch nur, wenn sie regelmäßig anfallen. Morsche Bäume, die umzufallen drohen, und gefällt werden müssen, gehören nicht dazu.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Ein weiteres Kriterium für die Umlagefähigkeit von Betriebskostenpositionen ist die Frage, ob es sich dabei um Instandsetzungsmaßnahmen handelt. Denn für irgendwas zahlt der Mieter ja schließlich die Miete – nämlich dafür, dass der Vermieter das Haus in gutem Zustand hält. Das heißt: geht etwas kaputt, muss der Vermieter es reparieren lassen. Dazu gehört auch die Reinigung von Abwasserleitungen (3). Hat der Mieter zum Beispiel eine Verstopfung nicht zu verantworten, dann muss der Vermieter auf eigene Kosten dafür sorgen, dass die Rohre gereinigt werden und somit wieder funktionstüchtig werden.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12968″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12969″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Auch das Auswechseln von Glühbirnen (4) in Hauseingängen, Hausfluren, Treppenhäusern, Kellern und anderen von allen Mietern genutzten Räumen müssen diese nicht zahlen. Neue Glühbirnen einschrauben läuft unter Instandsetzung und diese Maßnahmen können, wie wir gelernt haben, nicht als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden. Genauso wie der Austausch von Wasserzählern (5), die ebenso eine Instandsetzungsmaßnahme darstellen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Seinen Warmwasserverbrauch muss der Mieter schon selbst zahlen, aber wenn ein neues Messgerät hermuss, dass diesen Verbrauch misst, dann muss der Vermieter ran. Wenn übrigens das warme Wasser nur noch aus dem Hahn tröpfelt, weil dieser total verkalkt ist, dann muss auch das der Vermieter auf eigene Kosten beheben. Denn die Entkalkung von Sanitäranlagen (6) gehört ebenfalls zur Instandsetzung und ist Vermietersache, entscheid das Amtsgericht München. Als Betriebskostenposition umlegen kann der Vermieter diese Kosten also nicht.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12972″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]Auch nicht umlagefähig sind Wasserkosten, die etwa durch einen Wasserrohrbruch oder undichte Leitungen entstehen (7). Das ist Wasser, das keiner der Mieter verbraucht hat und dessen Verbrauch er auch nicht verursacht hat. Wenn es eine Havarie gibt und dabei Wasser die Straße flutet, dann muss der Mieter die Kosten für diese Vogeltränke nicht tragen. Der Vermieter kann sie entsprechend nicht als Betriebskosten abrechnen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12974″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Wenn die Mehrwertsteuer (8) gesondert in der Nebenkostenabrechnung ausgewiesen ist, sollte der Mieter ebenfalls stutzig werden. Die vom Vermieter an die Versorgungsunternehmen entrichteten Zahlungen enthalten nämlich bereits die Mehrwertsteuer. Sie ist somit bereits bezahlt und Teil der allgemeinen Kosten. Dem Mieter gegenüber kann dann nicht nochmal eine Mehrwertsteuer erhoben werden.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“3/4″][vc_column_text]Energie sparen hilft zwar sowohl dem Vermieter als auch dem Mieter, die Kosten für die Ausstellung eines Energieausweises (9) können jedoch nicht als Betriebskosten abgerechnet werden. Hierbei handelt es sich um Verwaltungskosten und Verwaltungskosten sind grundsätzlich nicht als Betriebskosten umlegbar. Außerdem stellt der Energieausweis einen Aufwand dar, der nicht beim laufenden Mietverhältnis anfällt, sondern im Neuvermietungsgeschäft. Zu den Verwaltungskosten gehören selbstverständlich auch die Kosten der Erstellung der Betriebskostenabrechnung (10). Wenn der Vermieter sich professioneller Hilfe bedient, um die Betriebskosten abrechnen zu lassen und dafür Geld zahlt, dann kann er das seinen Mietern nicht in Rechnung stellen.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width=“1/4″][vc_single_image image=“12976″ alignment=“center“ img_link_target=“_self“ img_size=“medium“][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_column_text]

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