Wasserzähler für Nebenkosten

Ein Wasserzähler ist ein Messgerät und dient der Erfassung des Wasserverbrauchs für eine Wohnung oder eine ganze Wohnanlage.

Die Messwerte des Wasserzählers dienen dem Vermieter zur Erstellung der Nebenkostenabrechnung. Mithilfe des Verteilerschlüssels legt er die angefallenen Wasserkosten des Abrechnungszeitraums auf seine Mieter um. Sofern im Mietvertrag nicht anders vereinbart, dient die Wohnfläche in m² als Berechnungsgrundlage.

Ein Wasserzähler misst das Volumen der durchfließenden Wassermenge und zeigt es durch Zahlenrollen und kleine Zeiger an.

Er sollte grundsätzlich darauf geeicht sein, um die korrekte Durchflussmenge anzuzeigen.

Diese Eichung ist sechs Jahre gültig und kann durch das Eichjahr nachvollzogen werden, das an der Plombe am Zähler ersichtlich ist.

Bei Mietwohnungen können einzelne Wohnungen mit Wasserzählern ausgestattet sein. Eine verbrauchsabhängige Abrechnung der Wasserkosten für den einzelnen Mieter in den Nebenkosten kann jedoch nicht durchgesetzt werden.

Erst wenn alle Wohnungen der Wohnanlage mit dem Zähler versehen sind, ist diese individuelle Betriebskostenabrechnung für den Wasserverbauch möglich.

Grundsätzlich ist der Vermieter auch nicht verpflichtet seinen Wasserzähler eichen zu lassen, solange er eine Messgenauigkeit nachweisen kann.

Selbst wenn der eigene Wohnungswasserzähler andere Werte ausgibt, als in der Umlage vom Vermieter errechnet, muss der Mieter die Nebenkostenabrechnung akzeptieren.