Sparschwein und Geld auf Heizung

Preisvergleich bei Betriebskosten

Die Nebenkosten sind Jahr um Jahr des Mieters Graus. Stetig steigende Preise sorgen regelmäßig für Bauchschmerzen der Mietparteien, denen dabei leider die Hände gebunden sind, wenn es um die Auswahl des Versorgers geht.

Den Mietern nützt ein eigener Preisvergleich bei den Betriebskosten nichts, da dies einzig in den Händen des Vermieters liegt.

Dieser ist letztlich meist leidenschaftslos, wenn es um die Heizungs- und Warmwasserkosten geht. Schließlich werden sie in voller Höhe auf den Mieter umgelegt. Dabei ist die Lage aber nicht so einfach, wie es sich manche Eigentümer in der Umlage der Nebenkosten machen möchten.

Die Heizung – wärmend und kostspielig

Heizkosten - Preisvergleich lohnt sichAn so manch einem diesig-nasskalten Tag, überarbeitet oder ungeschützt an einem Regenguss erfreut, sehnt man sich nach dem trauten Heim, erwärmt, gemütlich und wohl-temperiert.

Es gibt für viele nichts Schöneres als sich auf die Couch zu kuscheln und sich bei einem Buch oder dem seichten TV-Genuss zu entspannen.

Der Luxus, den wir in unseren Wohnungen genießen, kommt uns aber oft teuer zu stehen, wenn die Mietnebenkostenabrechnung ins Haus flattert. Die Gaspreise klettern jährlich immer weiter, in Mehrfamilienhäusern hat der Mieter wenig handhabe und ist auf das gute Wirtschaften des Eigentümers angewiesen.

Das Wirtschaftslichkeitsgebot

Hohe Gas-Preise sorgen für aufgeblähte Nebenkosten und enden im unzufriedenen Mieter, der kein gutes Wort mehr für seinen Vermieter übrig hat. Das gilt es zu vermeiden und so tritt das Gebot der Wirtschaftlichkeit auf den Plan.

Grundsätzlich hat der Vermieter nämlich dieses Wirtschaftlichkeitsgebot einzuhalten, das ihn verpflichtet Preise zu vergleichen. Die Betriebskosten müssen niedrig gehalten werden, urteilt auch der Fiskus, und so ist den Vermietern bei der Anbieterwahl ein laxes Wirken quasi untersagt.

Der Vermieter muss den Mieter davor bewahren, in den Betriebskosten unverhältnismäßig hohe und überflüssige Summen begleichen zu müssen. Er ist sogar verpflichtet eine mehr als zehnprozentige Steigerung zum vorhergehenden Abrechnungszeitraum zu rechtfertigen. Noch einen Schritt weiter gehen muss er, sobald die Kosten sogar die 20%-Marke übersteigen. Eine Darlegung, weshalb eine Preissteigerung unvermeidbar war, ist hier nötig. Ein Preisvergleich sollte dann auch hier als der geeignetere Weg erscheinen.

Den Vermieter zum Preisvergleich zwingen?

Die Mieter wären jedoch falsch beraten, wenn sie ihrem Eigentümer mit Paragraphen wedelnd und dem Wirtschaftlichkeitsgebot zum billigsten Anbieter drängen wollen. Dieser hat nämlich grundsätzlich einen Ermessensspielraum und muss nicht zwingend den Gas-Anbieter mit dem günstigsten Angebot wählen.

Ein Dialog der beiden Seiten ist dort wohl der beste Weg, um sich anzunähern. Beide Parteien haben jedenfalls ihren Vorteil aus niedrigeren Betriebskosten:

Der Mieter freut sich über mehr Fülle im eigenen Portemonnaie und sein Eigentümer kann seine Mieter glücklich machen.

 

 

Sollte der Vermieter stark erhöhte Kosten nicht rechtfertigen können, so ist die Nebenkostenabrechnung fehlerhaft und ihr kann widersprochen werden.

Viele weitere Positionen der Nebenkosten haben ebenfalls ein hohes Fehlerpotential inne.

Eine Prüfung der Nebenkosten kann Mängel in der Erstellung und mögliche Ersparnisse offen legen.