Mietzins – Bedeutung und Sonderregelungen im Mietrecht

Der Begriff Mietzins ist ein Synonym für die Miete. Durch die Mietrechtsreform aus 2001 verschwand das Wort Mietzins aus dem rechtlichen Gebrauch und wird auch im normalen Sprachgebrauch kaum noch verwendet.

Der Mietzins, sprich die Miete, wird zwischen dem Vermieter und dem Mieter vereinbart und im Mietvertrag manifestiert. Konkret wird dabei der Preis für die Überlassung einer Wohnung oder einer anderen Räumlichkeit beziffert. Er ist also ein Entgelt für den Gebrauch einer Mietsache.

Miete und Mietzins - MINEKO

Inhalt:

Geld- und Sachwert als Mietzins möglich

Nicht immer muss die Begleichung des Mietzinses als Geldwert vollzogen werden, es können auch in bestimmten Fällen Sach- oder Dienstleistungen geleistet werden. Beispielsweise werden bei Pachtgütern nicht selten Ertragsgüter als Mietzins vereinbart.

Diese Praxis stellt natürlich eine Veränderung des Mietzinses, also eine Mietminderung oder –erhöhung, vor gewisse Schwierigkeiten. Ein Geldwert als Miete ist also grundsätzlich anzuraten.

Der Mietzins unterliegt beim Wohnraum grundsätzlich strengen Bedingungen. So kann sie in der Theorie nur erhöht werden, wenn die Wohnqualität signifikant gesteigert wurde. Dies kann unter anderem durch Baumaßnahmen geschehen. Im Umkehrschluss kann der Mieter natürlich auch bei sinkender Wohnqualität, also baulichen Mängeln, eine Mietminderung veranlassen. In der Praxis suchen Vermieter jedoch oft Gründe, auch ohne signifikante Steigerung der Wohnqualität den Mietzins zu erhöhen.

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Brutto- und Nettomietzins

Im Detail wird der Mietzins (die Miete) zweierlei verwandt: Zum einen unterscheidet man den Nettomietzins, der die zu entrichtende Kaltmiete ohne Nebenkosten betitelt. Die Nebenkosten werden monatlich auf die Kaltmiete aufgeschlagen. Sie fallen für beispielsweise Grundsteuer, Reinigungsarbeiten, Gartenarbeiten an.

Zum anderen gibt es den sogenannten BruttomietzinsDieser ergibt sich aus der Summe von Kaltmiete und Nebenkosten. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man diese Zahl auch Warmmiete.

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In vielen Fällen ist die Warmmiete deutlich höher als erlaubt, da in der Nebenkostenabrechnung Kosten auf den Mieter umgelegt werden, die so nicht auftauchen dürfen. Sind Sie sicher, dass Sie nicht jeden Monat eine zu hohe Warmmiete zahlen?

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