Eichung, Eichgebühren und Eichfrist

Unter der Eichung versteht man die Prüfung eines Messgerätes dahingehend, ob es vorgegebene Standards und Vorschriften einhält.

Speziell die Erfassung der Verbräuche bei Warmwasser und Heizung unterliegen strengen Vorschriften.

Der Vermieter unterliegt einer gesetzlichen Eichpflicht für seine Messinstrumente, beispielsweise beim Wasserzähler.

Eichgebühren in den Nebenkosten

Da er aus diesen die Betriebskosten ermittelt und diese in voller Höhe auf den Mieter umgelegt werden, ist dort eine Eichung maßgeblich für eine genaue Abrechnung.

Die Eichung selbst wird in staatlichen Prüfstellen oder Eichbehörden vorgenommen und wirft einige Kosten für den Vermieter auf.

Diese Eichgebühren kann er aber vollständig auf die Mieter umlegen, selbst wenn diese nur in größeren Zeitspannen anfallen.

Sollte der Vermieter seine Zähler aber nicht eichen lassen, kann der Mieter eine Kürzung der Betriebskosten um 15 % durchsetzen.

Eichfrist

Die Eichfrist gibt an, wie lange die Zähler zur Verbrauchserfassung genutzt werden dürfen.

Nach Ablauf dieser Frist muss der Vermieter entweder neu eichen lassen oder neue Messgeräte anschaffen. Bei Warmwasserzählern beispielsweise liegt die Eichfrist bei fünf Jahren.

Durch die Plombe auf dem Gerät ist ersichtlich, wie lange die Eichung gültig ist. Sollte das Gerät vor Ablauf der Eichfrist jedoch Verkehrsfehlergrenzen nicht einhalten, kann die Gültigkeit auch vorher erlöschen.