Antennenanlage

Die Kosten einer Antennenanlage oder eines Anschlusses an das Breitbandkabelnetz können vom Vermieter in der Nebenkostenabrechnung auf alle Mieter umgelegt werden.  Haben sich Mieter und Vermieter im Mietvertrag auf die Umlage von Nebenkosten geeinigt, spielt es keine Rolle, ob ein Mieter seinen Kabelanschluss auch wirklich nutzt.

Zu den Kosten einer Antennenanlage gehören neben dem Betriebsstrom auch die regelmäßige Überprüfung der Betriebsbereitschaft der Anlage sowie die Einstellung der Anlage durch einen Techniker. Die Kosten für den Betriebsstrom sollten in jedem Fall getrennt vom Allgemeinstrom des Hauses erfasst oder berechnet werden. Gibt es für die Antennenanlage keinen eigenen Stromzähler, kann der Verbrauch auch anhand der Verbrauchswerte der Anlage selbst berechnet werden. Des Weiteren können auch Kosten für eine nicht zum Haus gehörende Antennenanlage auf die Mieterschaft eines Hauses umgelegt werden.

Reparaturkosten an der Antennenanlage können nicht auf die Mieterschaft umgelegt werden. Sie zählen zu den Instandhaltungskosten und sind in jedem Fall vom Vermieter zu übernehmen. Gleiches gilt für die Neuanschaffung oder den kompletten Austausch einer Antennenanlage.

Ob ein Vermieter die Kosten für die Antennenanlage nach der jeweiligen Wohnfläche oder nach Anzahl aller Wohneinheiten umlegt, kann er selbst entscheiden. Er ist jedoch verpflichtet den Verteilerschlüssel im Mietvertrag klar zu benennen.